Von Weiberfastnacht übrig??

Was übrig blieb von Weiberfastnacht…..dscn4930

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Straßenfotografie 44

                                                          Straßenfotografie 44

5o`er Jahre

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Dies und das 27

                                                       Telephon ?

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Glöckchen und Gebrauchsanweisungen

Das ich heute hier schreibe , ist wirklich reines Glück, es könnte auch ganz anders kommen.

Gestern war ja schönes Wetter ich beschloss die erste Fahrradtour im Jahr 2017 wäre angesagt.

Nun der KM Zähler läuft per Solar oder Batterie und hatte natürlich sein Leben ausgehaucht. Also sollten auf dem Weg auch gleich die Knopfzellen besorgt werden die man zum Betrieb braucht. Weshalb die erste Tour nun nicht gerade gleich in den örtlichen Park führte sondern erst einmal zu örtlichen Hauptverkehrsstraße , um einzukaufen.

Dabei gab es dann fast einen Unfall. Nein, nicht Unsicherheit, wie man denken könnte war die Ursache. sondern ein Elektroauto. Die schleichen sich dermaßen leise an, man bekommt das überhaupt nicht mit. Wenn nun unserer Regierung wie sie es ja wohl vorhaben die Elektroautos als besonders umweltfreundlich bevorzugt fördern möchte, nimmt sie dabei billigend den massiven Verlust an Bevölkerung in Kauf. Denn diese Fahrzeuge werden unter der zu Fuß gehenden und Rad fahrenden Bevölkerung ein Massaker anrichten, wenn man sie nicht durch ordentlich laute Geräusche daran hindert.

Ich schlage vor jedes dieser Autos mit vielen nicht entfernbaren Glöckchen zwangsweise auszustatten. Schließlich haben Fußgänger und Radfahren auch ein Überlebensrecht in dieser Gesellschaft.

Zurück zu Hause machte ich mich daran die gekauften Knopfzellen in den Fahrradcomputer einzusetzen was fast die Fingerfertigkeit einen Houdini brauchte , weil die alten Knopfzellen erst einmal entfernt werden mussten , was 2 Nägel kostete und dann die neuen wieder einsetzen kostete noch einmal 3 Fingernägel.

Nun war noch das nicht unerhebliche Problem zu lösen der Fahrradcomputer hatte selbstverständlich seine Programmierung verloren. Da musste die Gebrauchsanweisung ran.

Auch ein nicht zu unterschätzendes Problem. Tut mir leid ich bin älter und Mini Mikroschrift ist ehrlicherweise nicht mehr so meines. Also die Lupe und die Computerbrille( das ist die stärkste) und dazu noch die Taschenlampe mit LED, die wir normalerweise fürs Auto benutzen, die ist am hellsten, wenn man sich nun noch direkt ans Fenster setzt bestehen wirklich und wahrhaftig Aussichten irgendwann diesen Computer in Betrieb nehmen zu können. Funktionen hat er mannigfaltig , so kann er außer der aktuellen Geschwindigkeit, die durchschnittliche Geschwindigkeit ,die gefahrenen KM und die gesamt gefahrenen KM feststellen Auch möchte er gern die Kalorien messen die beim Rad fahren verbraucht werden ,den gegenüber dem Auto gesparten CO² Ausstoß würde er mir auch gerne mitteilen. außerdem weiß er die Uhrzeit. Alles ganz toll und ganz sicher bestimmt unverzichtbar. Ich verzichte gern. ich war froh nach dem 3. Versuch den KM Zähler  und die Uhr programmiert zu haben. dann habe ich aufgegeben , vielleicht wenn man jemand kommt der  Adleraugen besitzt , ist der ja so nett und programmiert den Rest.

 

 

 

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Dies und das 26

                                                             lebender Mixer

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Ludwig wäre nicht erfreut..

 

 

Das Kölner Museum Ludwig , das bei seiner Entstehung zu so vielen Kontroversen Anlass gab, ist nun mehr ,wie wir meinen, nur noch guter Durchschnitt.

Es hat von seiner damaligen Großartigkeit viel eingebüßt. Die Sammlung , also eigentlich die gezeigte Sammlung, lässt in vielen Punkten sehr zu wünschen übrig.

Im hauseigenen Prospekt werden Künstler aufgeführt , die es gar nicht zu sehen gibt , wie Max Beckmann und Joseph Beuys oder die nur in sparsamer Dosierung gezeigt werden, wie zum Beispiel Emil Nolde oder Oskar Kokoschka, dessen für Köln wohl bekanntestes Bild „ Köln vom Messeturm aus gesehen“ im Depot verstaubt.Da Angestellten  ist das Bild nicht bekannt ist, erfährt man das natürlich nur, wenn man sich an den Kurator wendet. dsc05142

 

Wer die Präsentation der Pop Art Sammlung aus Zeiten Peter Ludwigs kennt, wird schwer enttäuscht sein.

Hansons damals so geschickt , von außen gut sichtbar an einer Säule platzierte „Frau mit Umhängetasche“, steht heute in einem Raum der Pop Art Ausstellung an der Wand. Die verblüffende Wirkung, die sie zu Zeiten Ludwigs  mit einer cleveren Platzierung erreichte , verpufft nun  regelrecht. Zu sehen ist eine ,an eine Schaufensterpuppe erinnernde schlecht gekleidete , recht verstaubte Puppe, eine Frau darstellend.dsc05160

Die einstmals auch beeindruckende Darstellung von Edward Kienholz „The portable War Memorial“ wurde recht lieblos in einer Ecke abgestellt, seiner eindringlichen Wirkung völlig beraubt.dsc05165

Es gibt auch noch Andy Warhols „Campell`s Boxes „ und White Brillo Boxes“ die nun recht lieblos mitten im Raum präsentiert ,genauso aussehen wie das was sie eben darstellen sollen , alte Kartons. Alles recht verstaubt.dsc05156

Das hätten Peter Ludwig und seine Frau Irene mit ihrer großzügigen Stiftung ganz sicher nicht gewollt.

So kann die Stiftung nicht gemeint gewesen sein.

Das beste war noch die Aussicht auf den Dom..ungewöhnliche Ausblicke ,die man von verschiedenen Fenstern und Balkonen des Museums hat.. so sieht man den Dom sonst nicht.

Aber ob das den Eintrittspreis lohnt?? 11 € ist eine Menge Geld?

Wir denken nein, das muss nicht sein , das kann man niemanden mehr empfehlen in den Besuch dieses Museums Zeit und Geld zu investieren…

Museum Ludwig

Bischoffsgartenstr. 1

50667 Köln

Die -So 10:00H – 18:00H

Montag geschlossen

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Straßenfotografien 40

                                                               Dalai Lama

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Straßenfotografien 39

                                                                    Kaffee bitte

 

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Dies und das 25

                                                      Schneerad

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Wie sich die Zeiten ändern…

Neulich besuchten wir das Kölner Wallraff Richards Museum, wo man anhand verschiedener Bilder aus dem 19.Jahrhundert gut nachvollziehen Konnte, wie sich sich das Familienleben bis in die heutige Zeit verändert hat.

So gab es das Bildnis der Familie Werbrun aus dem Biedermeier. Hier hat die Mama Namenstag das kann man auch ganz gut aus den Geschenken die ,die Kinder der Mama bringen herauslesen.Der Junge vor in der blauen Jacke hält eine Brief ein Gedicht in der Hand auf dem man lesen kann ,der Mutter zum Namenstag.

Man kann auch gut sehen Vater ist das eindeutige Oberhaupt ,derjenige der zumindest nach außen das sagen hat, bestimmt. Die Kinder scheinen ja mehr der Mama zugeneigt, wie wohl auch heute noch in vielen Familien. Trotzdem wirkt der Vater freundlich, ein wenig vielleicht noch Napoleon und den freiheitlichen Idealen der französischen Revolution zugeneigt, wenn man betrachtet, wie er seine Hand in die Weste steckt, eine Geste die man auch bei Napoleon sehen kann. Trotzdem Herr Werbrun hat etwas zu sagen, stellt etwas dar in der damaligen Gesellschaft, seine Frau trägt ein Seidenkleid. Simon Meister : Familie Werbrun 1834dsc04912

Ganz anders das Bild der Familie Wilhelm von Harnier, 1838.

Der Maler war todkrank, das kann man an der Arzneiflasche links sehen. Während er an der Staffelei sitzt , scheint seine Frau zu betrachten ,was er da malt. Die Kinder spielen im Atelier. Dieser Mann war sicher kein strenger biedermeierlicher Familienvater , man hat eher den Eindruck dort war die Gleichberechtigung von Mann und Frau schon angekommen , was bestimmt in dieser Zeit nur in Künstlerkreisen möglich war.dsc04914

Ganz anders wieder das Bild der Familie Begas aus dem Jahre 1821.

Die Struktur ist festgelegt , über allem steht der strenge Vater. Sehr selbstzufrieden sieht er aus, der Herr Landgerichtspräsident mit seiner Pfeife. Er hat etwas erreicht, nun genießt er den Wohlstand, das wohlgeordnete Heim , in dem Frau und Kinder immer fleißig wirken. Es galt damals als Tugend immer etwas zu tun, fleißig zu sein , sich nicht gehen zu lassen . Der Maler, ein Sohn des Landgerichtspräsidenten, hat sich selbst am Rande des Bildes dargestellt. Er beobachtet das Geschehen um Eltern und Geschwister. Der alte Landgerichtspräsident hatte auch etwas gegen die Berufswahl des Sohnes, es war ihm wohl nicht ernsthaft genug..Künstler! Wie kann man das werden wollen? Die Mutter macht im Gegensatz zur im Bild der Familie Werbrun dargestellten Frau und Mutter, nicht den Eindruck, als hätte sie viel zu sagen, als ob ihre Meinung bei ihrem strengen Mann viel Gehör finden würde oder sie gar selbst etwas entscheiden könnte, wenn man den Kopf sieht, ernst schaut sie ihn gar nicht an,sie scheint die Tochter mit Gitarre im lila Kleid anzusehen. Außerdem steht er, hat geradezu vor ihr in all seinem selbstbewussten Habitus aufgebaut, während sie tief unter ihm sitzt .dsc04918

Bezeichnend für die damalige Zeit fand ich aber auch ein Bild, das so gar keine Familie darstellt nur wie es eben zuging damals…

Middy´s Predigt 1853 von Henry Ritter

Drei erwachsene Männer stehen leicht betreten, weil angeheitert ,von einem Jungen in Uniform eines Seekadetten ( Middy= midshipman) der sie heftig ,streng rügt. Welcher Erwachsene würde sich wohl heute von einem Jungen vielleicht 12-13 Jahre alt ,etwas sagen lassen? Welcher Erwachsene würde sich wie unsere drei abgebildeten Matrosen, weil er etwas getrunken hat ,vor einem Kind versuchen zu rechtfertigen? Würde man sich im Berufsleben denn diese Szene stellt ja den Beruf dar, von einem Teenager eine Anweisung geben lassen? Wohl eher nicht-.dsc04922

So ändern sich die Zeiten, die Frauen sind heute schon lange gleichberechtigt, müssen sich vom Ehemann und so volljährig vom Vater nichts mehr sagen lassen, üben einen Beruf aus.die Kinder wählen ihre Ausbildung selber, kein Elternteil käme wohl heute auf die Idee, nicht einverstanden zu sein mit der kindlichen Berufswahl, man berät natürlich auch noch die Kinder diesen oder jenen Beruf vielleicht lieber nicht zu wählen.Bestimmen tun sie selber.

Dafür werden Jugendliche mit Sicherheit nicht mit Weisungsbefugnis gegenüber Erwachsenen ausgestattet, Und kein heutiger Erwachsener würde sich von einem Jugendlichen so abkanzeln lassen , wie das der Middy auf dem Bild mit den drei Seeleuten tut.

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