Dies und das 31

                                                                         Ziege

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11.11.2017 Eröffnung der Session in Köln

Leider lies das Wetter die Kölner im Stich. Nieselregen, der sich auch teilweise auf der Kamera niederliess. Auftakt die Sessionseröffnung.Die Karnevalslose Zeit ist endlich vorbei.

Trotzdem vom feiern hat sich niemand an diesem Tag abhalten lassen.Überall spielten sich Bands in die Herzen der Kölner und ihrereBesucher.

Die Straßenbahnen waren voll.

Kostüme teilweise sehr phantasievoll.

 

Trotz Bitten der Stadt spielte leider Alkohol schon am frühen Morgen eine nicht zu unterschätzende Rolle, vorzugsweise in der Glasflasche.

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Straßenfotografie 70

                                                   Zigeunermusik

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Herbstliches

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Straßenfotografie 71

                                                                   Tanz

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Plädoyer für die Werbung

 

Wir bekommen, wie wohl viele Haushalte in der Republik, zweimal in der Woche eine Gratiszeitung. Sicher es steht nicht die große Weltpoltik drin, weshalb auch, dafür gibt es andere Medien. Aber es stehen die kleinen Dinge aus dem Ort dem Viertel da drin Straßensperrungen, Veranstaltungen und Anzeigen.

Ja, das Blättchen finanziert sich durch Anzeigen, aus der Werbung , die auch kräftig zahlreich beigelegt wird.

Jeden Mittwoch und dann mal Wochenende wird die Zeitung verteilt. Die Ausgabe, die Mittwochs verteilt wird, gilt eigentlich ab Donnerstag. Man kann auch in der Werbung der großen Unternehmen Angebote finden vom Discounter und vom Supermarkt oder vom Geschäft, das Kleidung verkauft.Wir lesen die Zeitung gar nicht ungern, man wird über Neues aus dem Viertel informiert, findet passende Angebote

Nur bei uns werden diese Blättchen immer sofort entsorgt, oft bevor jemand die Möglichkeit überhaupt das Blättchen mitzunehmen, das in den Hausflur als Packen geliefert wird.

Das ist unfair.

Angeblich es ist ja nur Werbung?

Nur Werbung?

Warum sind eigentlich so viele gegen Werbung? Werbung informiert.Werbung ermöglich zu vergleichen.

Aber vor allen Dingen, wenn es keine Werbung gäbe, gäbe es keine Zeitungen, die finanzieren sich nämlich auch aus Einnahmen von Werbung .Eine normale Tageszeitung würde ohne Werbung, gut und gerne das 4 fache des heutigen Preises kosten. Bei den Illustrierten wäre das 5-6fache. Wer von denen die Werbung ja so verurteilen, wäre wohl bereit diesen Preis zu zahlen?

Was wäre wenn?

Also das Ergebniss, es gäbe keine Zeitungen mehr, die Geschäfte würden weniger verkaufen , dadurch würden weniger Mitarbeiter benötigt , Entlasssungen wären die Folge. Es müsste auch weniger produziert werden, also würden auch hier weniger Mitarbeiter gebraucht ,wieder Entlassungen. Die so Entlassenen haben nun natürlich kein Geld um etwas zu kaufen .. und so weiter und so weiter, ein Ende wäre nicht abzusehen.

Nun, ist es da nicht besser die Werbung zu akzeptieren?

Die ist nämlich ein elementar wichtiges Mitglied unserer Wirtschaft, die brauchen wir.

Und nur Werbung, wer so etwas sagt sollte sich das vielleicht doch noch einmal überlegen,  was er da sagt.

Übrigens, unser ach so geschmähtes Anzeigenblatt hat uns schon Einladungen zu Konzerten ,Ausstellungen und Kinovorstellungen verschafft. Alles natürlich kostenlos. Das hätten wir ohne das Blättchen niemals erfahren und damit auch nicht wahrgenommen.

Und das Blättchen tut auch noch etwas für die Wirtschaft, es gibt Menschen Arbeit .Jugendliche und Menschen die sonst keinen Job haben könnten oder etwas extra Geld brauchen. können sich so Wünsche erfüllen, mit dem Minijob die Zeitungen zu verteilen.

Also sie hat eine wichtige Funktion ,unsere Gratiszeitung und wenn sie immer sofort vernichtet wird, hat niemand die Chance sie zu lesen. Dann werden sich auch die Firmen, die dort annoncieren überlegen ,ob man das Geld überhaupt ausgeben sollte, wenn es doch keiner liest. Das darf nicht passieren.

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Straßenfotografie 69

                                                       Messeturm Köln

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Hast Du ein Schloss, brauchst Du einen Markt..

 

oder zwei oder drei.

Es ist wieder so weit,die Hochzeit der Märkte beginnt.

Besonders Besitzer von Schlössern und Burgen scheinen diese Zeit ganz besonders zu lieben

Da gibt es dann den Herbstmarkt, den Hubertusmarkt, den Wintermarkt , den Weihnachtsmarkt und natürlich auch den Frühlingsmarkt oder den Handwerkermarkt.

Der Phantasie sind bei dieser Art des Geldverdienens keine Grenzen gesetzt.

Es kommt dann ganz auf den Veranstalter an, was dem Publikum auf diesem Markt geboten oder eben nicht geboten wird.Eigentlich haben wir uns vorgenommen so langsam , nachdem eine regelrechte Inflation der Märkte auf Burgen und Schlössern eingesetzte , uns unbekannte Veranstaltungen nicht mehr zu besuchen. Man hat Fahrtkosten , zahlt je nach dem fürs parken und auch noch wenns beliebt, einen mehr oder weniger deftigen Eintritt, dafür dort etwas kaufen zu sollen

Wir wurden schwach am Wochenende. Das Wetter verlockte, also besuchten wir den Herbstmarkt im uns bis dato nicht bekannten Schloss Eicherhof in Leichlingen.

Ein Schloss eigentlich ein Gutshof wie in der Beschreibung im Internet nachzulesen ist. Napoleon soll dort gewesen sein,was sich leider nicht mehr belegen lässt, aber der Prince of Wales , der spätere Herzog von Windsor war hier zu Gast.

Nun also auch wir, ein Handwerkermarkt wurde angekündigt.

Die Anfahrt gestaltet sich einfach und Parkplätze fanden sich auch. Wobei wir eigentlich nie von der Maßgabe ausgehen , das man möglichst direkt vor der Haustür des zu besuchenden Objektes parken muss, etwas abseits findet sich eigentlich immer ein Plätzchen. Hier hatten offensichtlich viele Besucher den Drang nun unbedingt möglichst vor der Haustür des Schlosses parken zu müssen,was ein mittleres Verkehrschaos auslöste, es ging für die Herren und Damen nichts mehr ,weder vor noch zurück. Die Auffahrt des Hauses ist eindeutig nicht für solche Unvernunft ausgelegt.

Selbstverständlich war auch die Schlange am Eingang des Geländes, schliesslich war ein Obolus zu entrichten .In diesem Falle war man sich wohl nicht so ganz einig ,was man denn verlangen wollte. Im Internet fand ich den Hinweis 2,50€ ,am Einlass wollte man dann 3,00€ haben ,was man auch allerdings auch plakatiert hatte.

In strahlendem Sonnenschein stellten viele Menschen ihre Produkte aus.

Ich sage mit Absicht Menschen, denn oft hatte man das Gefühl hier versuchen Menschen ihr Hobby zum Beruf zu machen. Es gab zahlreiche unglaubliche kunstlose Gegenstände wie Bilder oder auch Schmuck zu sehen.Man versuchte den Besuchern Marmeladen, Honig und Naturkosmetik zu verkaufen.

Man war seitens der Aussteller oder Händler so sehr von der Einmaligkeit dieser Waren überzeugt, das man ,wie es wohl in letzter Zeit immer mehr um sich greift, versuchte ein Fotoverbot durchzusetzen, angeblich hatte man Angst vor dem Diebstahl von Ideen, wobei sich hier wirklich die Frage stellt ,welche Ideen sollen denn geklaut werden ? Die meisten Dinge, die wir sahen , hatten wir bereits in anderem Zusammenhang auf anderen, ähnlichen Märkten gesehen. Oder es waren so unglaublich kunstlose Objekte, das einfach zu erkennen war, hier versucht ein wenig begabter Hobbykünstler mit seiner Passion Geld zu verdienen.

Einer der Gründe weshalb wir uns entschieden haben vom Besuch solcher Veranstaltungen , wenn wir den Markt noch nicht kennen , im Normalfall Abstand zu nehmen.

Es sind viel zu viele Laien und mäßig begabte Hobbykünstler unterwegs, die versuchen mit ihren Produkten dort im Ambiente der Schloss und Burgenmärkte ein Geschäft mit Produkten zu machen ,die niemand wirklich braucht.

Ursache ist eindeutig die Inflation der Märkte und nicht jeder, der sich solch eine Veranstaltung ausdenkt, hat auch das Wissen und die Kontakte reelle Händler und gute Künstler auf seinen Markt aufmerksam zu machen. Eigentlich schade.So wird eine im Prinzip gute Idee durch schlechte Imitationen in einer sehr negativen Art und Weise kommerzialisiert.

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Grünes Fort ein Besuch im Kölner Festungsring

 

Köln war wie man hier bereits lesen konnte,unter den Preussen Festungsstadt.

Es gab einen inneren Festungsring, der aber bald von einer größeren Befestigung abgelöst wurde.

Plan des Forts , nur der vordere gerade Teil ist erhalten

So kam es das es nun zwei Forts mit der Nummer X also 10 in Köln gibt. Eines das zum inneren Festungsring gehört, das Fort mit dem Rosengarten, das hier bereits früher einmal beschrieben wurde und das Fort X , das grüne Fort.

Fort X war eines von vier Forts des äussern Befestigungsrings auf der rechten Rheinseite.

Eingang zum Fort

Es liegt versteckt in einem Wäldchen zwischen Frankfurter Straße / Olpener Straße und Nohlenweg.

Gebaut zwischen 1877und 1879, reichte seine Befestigung schon bald nicht mehr aus. Die Brisanzgranate war erfunden ,die sich in den Boden bohrte, bevor sie explodierte. Vorher hatte man nur Munition, die einfach überirdisch explodierte. Von 1887 bis 1891 musste also das Fort  modernisiert werden und gleich noch einmal 1907.

 

Grünes Fort ,diesen Namen bekam das Fort X nach dem 1. Weltkrieg. Laut der Bestimmungen des Versailler Vertrages mussten alle Forts geschliffen , also zerstört werden, da achteten die Sieger sehr drauf. Konrad Adenauer , damaliger Kölner Oberbürgermeister, war der Ansicht , man könnte doch die Forts und Wehranlagen wie Zwischenwerke auch anders nutzen, anstatt sie zu zerstören. Er überzeugte die Allierten,von seinen Ideen. Sein Gartenamtsleiter Fritz Enke entwarf statt der militärischen Nutzung Parks und Gärten auf den Teilen der Forts und Zwischenwerke ,die stehen bleiben durften . In den Räumen der erhalten gebliebenen Kehlkaserne durften sich statt 900 Mann Besatzung ,wie zu Zeiten des intakten Festungsrings , nun Sportvereine ein zu Hause schaffen.

Das war ab 1922. Zu Zeiten des 2 .Weltkrieges war im Fort wieder die militärische Nutzung angesagt.Die Luftwaffe quartierte sich ein.

Nach dem 2.Weltkrieg wurde das Fort lange Jahre zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt, ehe es in Vergessenheit versank. Köln hat kein Geld, um diese Bauten zu erhalten.

Deshalb haben sich verschiedene Vereine unter anderem Karnevalsvereine zusammengetan, einen Verein gegründet und erhalten nun das Fort X gemeinsam, auf ihre Kosten.

Weg auf das Dach des Forts.

Besichtigen kann man das Fort leider nicht von innen, aber es wird niemand gehindert ,sich die Anlage von aussen anzusehen.

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Dies und das 30

 

                                                              Swimmingpool

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