Straßenfotografie 59

                                                              Spatz 1

 

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Strassenfotografie 58

                                                        alte Werbung

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Straßenfotografie 57

                                                  Vergangenheit Live : Nissenhütte

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Zum Tode des emeritierten Kölner Kardinals Joachim Meisner

Nun ist er also tot, der ehemalige Kardinal von Köln Joachim Meisner und Köln trauert.

Er hat polarisiert in Köln und in seinem Bistum.

Sie haben sich an ihm gerieben, seine Schäfchen in seinem Bistum. Nicht nur diejenigen, die der röm. Kath. Kirche angehörten, Funktionsträger waren. Auch die kleinen, die normalen Menschen.Man mußte nicht einmal Mitglied seiner Kirche sein, eine Meinung über den Kardinal aus Berlin, aus der ehemaligen DDR, hatte wohl jeder in Meisners Kölner Diözese.

Ihm ging es wie vielen nicht Rheinländern in Köln. Man kann es noch so sehr versuchen, noch so lange dort wohnen, man gehört irgendwie nicht richtig dazu.Man kommt nie so ganz richtig an , im Rheinland.

Er hatte dezidierte Meinungen, war konservativ und stand dazu, keine guten Karten in der rheinischen Zivilgesellschaft.

Nun ist er tot, der emeritierte Kardinal. Und Köln entdeckt auf einmal seine Liebe zu ihm.

Er wird aufgebahrt, er bekommt einen  Leichenzug der einer Prozession ähnlich sein soll.

Es gab bereits erste Würdigungen, weitere werden folgen. Nun kann man ihn annehmen in Köln, als einen der ihren.Nun kommt ja auch kein Widerspruch mehr von diesem Streiter G´ttes.

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Straßenfotografien 56

                                                             muss das sein?

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Proleten aller Couleur…

 

Als ich in die Schule kam,war es absolut unerwünscht Dialekt zu sprechen . Man verlangte von uns , hochdeutsch zu sprechen. Was auch der Entwicklung der Rechtschreibung sicher nicht schadete , sprechen doch die Rheinländer beispielsweise das ch wie sch aus und das g wie j.

Das schreiben dann die Mitschüler ,die im Elternhaus nicht dazu angehalten wurden hochdeutsch zu sprechen, auch entsprechend.Mein Vater meinte einmal , als ich mich beklagte das er mir die Benutzung des Dialektes verbot und mich nachdem ich das Verbot ignoriert hatte, entsprechend gerüffelt hatte:“ Dialekt spricht man auf der Straße wo man den auch lernt. Es ist ein Zeichen der Proleten Dialekt zu benutzen. Du möchtest doch kein Proletenkind sein? „ Nein, ein Proletenkind wollte ich ganz sicher niemals sein. Meinen Einwand, der damals bereits verstorbene erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Konrad Adenauer habe ja auch Dialekt gesprochen , entkräftete mein Vater mit dem nicht von der Hand zu weisenden Hinweis Adenauer habe die meiste Zeit seines Lebens mit Sicherheit hochdeutsch gesprochen und lediglich einen rheinischen Akzent gehabt.

Heute erledigten wir den allwöchentlich anstehende Einkauf, wobei mir verschiedene Dinge auffielen.

Erst einmal die Zahl der überreichlich tätowierten Mitmenschen scheint sehr im Steigen begriffen . Wobei ich mich frage , überlegen diese Menschen sich denn nicht, so ein Tattoo ist für immer, das kann man nicht so einfach wegwischen, selbst wenn es entfernt werden kann, was ganz und gar nicht einfach ist,es bleibt etwas zurück.

Als ich zur Schule ging war es ein Zeichen gewisser von unseren Eltern nicht näher bezeichneter Kreise und Seeleuten ,die ein Tattoo hatten. Das gehörte sich einfach nicht und ganz sicher gehörte sich das nicht für den weiblichen Teil der Bevölkerung.

Ich bemerkte auch das der Kleidungsstil, den weite Teile der Bevölkerung pflegen, immer ungepflegter wird. Nicht gebügelt, T -Shirts mit vermeintlich tollen Sprüchen , die in Wahrheit die Dummheit der Träger geradezu herausschreit. Englisch sollte man schon perfekt beherrschen, ehe man sich einen dummen Spruch auf dem T Shirt leistet.Dazu Bärte die ganz sicher niemals einen Friseur und oft auch weder Kamm und Schere, noch regelmäßig Shampoo gesehen haben.Wobei sich die „Damenwelt“ dann mit langen ungepflegten Mähnen zeigt.

Das können die Herren übrigens auch perfekt.

Schuhe, wir trugen früher Sandalen , Halbschuhe oder was auch immer, ganz sicher keine Adiletten, die waren als ich zur Schule ging , dem Haus vorbehalten. Genauso wie die Flip Flops in meiner Kindheit dem Strand und das ausschließlich vorbehalten waren. Selbstverständlich trugen die Herren in der Stadt keine Shorts, das war dem Strand vorbehalten. Wenn also ein Mann damals in der Stadt Shorts trug, war er ein Bauarbeiter, oder… das was meine Eltern, wie auch die Eltern meiner Freunde als Proleten bezeichneten.

Was mir aber besonders unangenehm auffällt auch heute wieder, ist der Verfall des guten Benehmens in der Sprache.Da werden völlig Unbekannte aufs rüpelhafteste selbstverständlich im gröbsten Dialekt angepöbelt. Man bittet nicht höflich vorbei zu dürfen , nein man erklärt laut krähend im Dialekt“Lurens kann dat nit do ens wechjonn“ „Määäädsche do well isch jetz hin, jang ens do fott, damit mer tanke künne, do häss lang jenoch gebruch um dä Tank uffzoschlesse nun sin miiir dran, mach dat de fott küss, mir han et eilisch“( eventuelle Fehler in der Orthographie bitte ich zu entschuldigen , ich habe wie man sich denken kann diesen Dialekt niemals gelernt, schreibe also nach Gehör)

Man rüpelt den Mitmenschen an, wenn nicht schnell genug an der Tankstelle tankt, wenn er nicht schnell genug beim Discounter bezahlt, wenn der den Parkplatz nicht schnell genug räumt.Immer im miserabelsten Dialekt. Die Proleten nehmen zu. Sicher ist manches Verhalten auch dem TV geschuldet, dort kann man Tag für Tag Frotzeleien und witzige Randbemerkungen beobachten. Leider nehmen die heimischen Proleten, die solche Bemerkungen völlig falsch verstehen, dies zum Anlass nun ihrerseits die Meinung zu haben im Recht zu sein nun ungestraft rund um sich herum pöbeln zu dürfen.

Es wird Zeit nicht Retro in der Mode zu propagieren, sondern Retro in Benehmen und Sprache.

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Straßenfotografie 55

                                                                   Klavierspieler

 

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Straßenfotografien 54

                                                         Was fährt denn da?

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Straßenfotografien 53

                                                                   Immer lächeln

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Eigentlich es reicht

Ich frage mich, wer soll da alles hingehen? Straßenfest , Radrennen , Musikfest, Bierfest und Flohmarkt, alles dieses Wochenende. Jeder kann doch auch nur zu einer oder zwei Veranstaltungen gehen , zu mehr reicht doch die Zeit gar nicht.

Und dazu gibt es dann Umleitungen und Straßensperren weshalb nicht teilnehmende Mitbürger teilweise enorme Umweg in Kauf nehmen müssen. Eine enorme Lärmbelästigung der bedauernswerten Anwohner. Und nicht zu vergessen eine Unmenge Dreck und Abfall, der auf Kosten aller weggeräumt werden muss.

Können die Menschen sich nicht mehr selbst beschäftigen? Müssen sie ständig organisiert bespaßt werden.?

Und was das alles kostet. Überall soll der Besucher bitte Geld lassen..

Dann ist die Verwunderung groß ,wenn am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist.

Aber wenn man meint man muss überall hin, weil man sich ja nicht mehr allein selbst unterhalten kann…kein Wunder…

Kann nicht einmal ein Wochenende nur ein Wochenende sein, ohne diese ständigen teilweise wenig sinnvollen Veranstaltungen?

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