Morgen kommt der Nikolaus….

Ja, hier kommt er wohl kaum hin, auf den Nikolausmarkt an der Abtei in Pulheim Brauweiler.

Den besuchten wir nämlich im Rahmen unserer alljährlich Tour über die Weihnachtsmärkte  am vergangenen Wochenende. Sicher kann man als Ausrede für dieses wenig geglückte Exemplar , das miserable Wetter vorschieben. Aber das macht die Stände auch nicht attraktiver.

Viele Stände mit selbst hergestellten Plätzchen, von Frauenvereinen und karitativen Organisationen.Wer nicht gern backt oder wem die Zeit fehlt, der wird hier fündig. Warmes Bier versetzt mit Glühweingewürzen scheint in Mode zu kommen.Zumindest wurde es dort mehrfach angeboten, um nicht zu sagen angepriesen.

Wer wenig Talent oder Zeit hat um etwas für die leibenden Anverwandten zu basteln, wird hier ebenfalls an diversen Ständen fündig.

Weihnachtlich sollte es später auf der Bühne zugehen, Bis dahin mochten wir nicht warten, vor allem wo und bis dato nur die allgemein übliche amerikanische Einheitsweihnachtsmusik geboten wurde , es jingelte mal wieder die Bell.

Essen gab es reichlich in alle gewünschten Richtungen , ob Foodtruck , Grünkohl oder Pommes, alles war möglich.

Wir hätten uns von einem Nikolausmarkt in historischem Ambiente mehr stimmungsvolles erwartet.Man kann ihn also nicht empfehlen den Nikolausmarkt in der Abtei in Pulheim Brauweiler.

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Fastelovend zusammen!!!

 

in Köln, endlich Schluss mit der schrecklichen, karnevalslosen Zeit ,denkt so mancher.Es ist wieder soweit, Sessionseröffnung in Köln und anderen rheinischen Karnevalshochburgen. Der Kölner  Heumarkt in diesem Fall Mittelpunkt des närrischen Geschehens ist nur nach langem Schlange stehen über Straßensperren zu erreichen.

Man möchte damit den Alkoholkonsum einschränken.Statt Glas unzerbrechliche Pfandbecher Wird eben vor der Sperre gesoffen .Fantasiereiche Kostüme gab es zu bewundern.

Und an vielen Straßenecken spielten Kapellen. Die Menschen sangen und schunkelten mit.

Bahnhofsvorplatz

Es schien ,als ob halb Köln und die umliegenden Gemeinden und Dörfer auf den Beinen waren, um endlich , endlich wieder ihren geliebten Karneval zu feiern, wenigstens einen Tag.

Denn danach feiert auch Köln erst einmal Advent und Weihnachten, bevor es richtig losgeht.

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Roaring twenties…. ein Ausflug in die 20 er Jahre

Einen Besuch der Ausstellung des LVR „Mythos Neue Frau“ in der Tuchfabrik Müller in Euskirchen Kuchenheim hatten wir schon lange geplant. Jetzt war es endlich soweit.

Mein Interesse galt in der Hauptsache den berühmten Charlestonkleidern, die dort gezeigt werden sollten.

Ich wurde nicht enttäuscht, aber diese Ausstellung ist mehr.

Sie zeigt die Entwicklung der Mode für Frauen und den Beginn der Emanzipation.

Aber von Anfang an. Wie ist ihre Taillenweite? Mit Sicherheit mehr als die der Damen damals , im Kaiserreich ,a ls die Sans Ventre Mode aktuell war. 78cm und weniger wurde damals erwartet, das war nur mit Korsett von frühester Jugend an zu erreichen.Sans Ventre heißt nämlich ohne Bauch , dafür wurde Wert auf die Rückansicht gelegt.

Kinder und Jugendliche wurden im Kaiserreich gern in Matrosenkleider und Matrosenanzüge gekleidet. Die ganz große Mode, weil der Kaiser als Kind von Oma, Queen Victoria, einen Matrosenanzug geschenkt bekommen hatte.

 

Paul Pioret Modeschöpfer aus Frankreich begann damit die Frauen von ihren Unterröcken und Korsetts zu befreien.

Der 1.Weltkrieg half dann auch kräftig dabei und die Lebenslust der Tanz auf dem Vulkan der 20er Jahre begann. Charleston, Bubikopf und Mini modern.

Die Frau fuhr Auto , machte Sport.

Es gab extra Sportkleidung, so z. B. einen Automantel, den man über die normale Kleidung zog. Und es gab Steuern, auf Fahrräder, in Frankreich.Denn Radfahren war die ganz große Mode.natürlich auch in entsprechender Kleidung.

Aber all das war natürlich nur für die ,die es sich leisten konnten. Wissen sie was ein Toilettenmarkt ist? Nun mit dem Örtchen hat das nicht viel zu tun. Frauen ärmerer schichten konnten sich nur dort Kleider kaufen, die abgelegten Kleider der reichen Damen.Und die mussten sie tragen, bis sie faktisch auseinanderfielen.

Deswegen war es eine Revolution als die großen Kaufhäuser aufmachten, da gab es Kleider von der Stange ,nicht nur für reiche, sondern auch für nicht so nicht so betuchten , es gab Ullstein Schnitte. Man konnte sich was chices selber nähen.

Aber die Kleider der ärmeren haben natürlich nicht so oft überlebt wie die Kleider der Reichen.Deshalb war es schon aufschlussreich auch, die Kleider der ärmeren Frauen in der Ausstellung zu finden.

Nach dem verloren Krieg, mussten Frauen die keinen Mann hatten oder ihn auf den Schlachtfeldern Flanderns verloren hatten, arbeiten gehen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten dafür waren die bisher getragenen Kleider denkbar ungeeignet, also wurde alles vereinfacht, tragbarer gemacht.

 

Übrigens auch die reiche Frau kaufte gern im Kaufhaus ein.Schöne neue Konsumwelt. das hielt nur leider , wie wir wissen nicht lange. Und die 30er Jahre brachten auch die längeren Röcke zurück.

Ach ja und dann kam Mode auf wie sie Coco Chanel berühmt gemacht hat, aus Jersey.

Man könnte das alles heute noch tragen, meinen sie? Nun theoretisch schon, nur würde keine Frau aus heutiger Zeit,und sei es das sie die Figur einer Twiggy hätte, in eines dieser Kleider passen.Denn man muss bedenken, die Frauen, die das trugen waren mit Korsett aufgewachsen, und damit viel schlanker, als Frau heute jemals sein könnte.

Tuchfabrik Müller

Carl Koenen Str.

53881 Euskirchen

Eintritt 4€ Erwachsene

Di-Fr 10:00H -17:00H

Sa/So 10:00-18:00H

bis 17.11.2019

Parkplätze vor Ort.

 

 

 

 

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Von Mönchen und der Nitribitt

 

Benediktinerabtei Brauweiler

Die im Kölner Umland beheimatete Benediktinerabtei Brauweiler blickt auf eine bewegte fast 1000 jährige Geschichte zurück.

Im Jahr 2020 wird sie ihren „Geburtstag“ feiern und kann so einiges erzählen.

Gegründet von Pfalzgräfin Mathilde, einer Tochter Kaiser Ottos und der in Köln bestens bekannten byzantinischen Prinzessin Theophanu, war sie nicht nur reich , sondern auch mit Privilegien ausgestattet.Barockisieret Abbildung Mathildes im Kaisersaal

Von einer Abtei spricht man , wenn einem Kloster auch umliegende Gemeinden gehören, Der Abtei stand der Abt vor, der auch die sogenannte hohe und niedere Gerichtsbarkeit ausübte. Er konnte also Todesurteil aussprechen und vollstrecken lassen.

Einem „normalen“ Kloster stand dagegen der Prior vor.

Richezza

Pfalzgraf Ezzos Tochter Richezza war mit dem König von Polen verheiratet, Als er starb kam sie ins Rheinland und förderte die Gründung ihrer Eltern, die Abtei Brauweiler. Sie überließ den Mönchen ihren Schmuck, um damit eine Kirche zu bauen, in der Richezza auch begraben werden wollte. Dieser Wunsch erfüllte sich für sie leider nicht,Richezza wurde in Köln begraben.

100 jähriger Maulbeerbaum

Im Garten der Abtei gibt es einen weithin bekannten Maulbeerbaum, der noch von Ezzo und Mathilde gepflanzt worden sein soll. Fachleute stellten fest , er ist wohl 1000 Jahre alt.

1802 wurde die Abtei von den Franzosen, die das Rheinland besetzten ,aufgelöst. Der letzte Abt, Anselm Aldenhoven hatte allerdings etwa 9 Jahre zuvor das Kloster im barocken Stil ausgestalten lassen ,wie uns der Kaisersaal und auch der Äbtesaal heute eindrucksvoll zeigen.

Hinter der barocken Fassade im Innenhof verbirgt sich noch die ursprüngliche, romanische Fassade,wie man in dem folgenden Bild sehen kann.ursprüngliche romanische Fassade

Der letzte Abt von Brauweiler zog übrigens nach Auflösung der Abtei nach Köln in das dortige Benediktinerkloster, wo er von den Franzosen eine Rente erhielt. Nicht weil er Abt gewesen war, diese Rente erhielt jeder Bürger der 70 Jahre und älter war.

Die Abtei wurde von den Franzosen als als Bettlerdepot genutzt.

Nach dem die Preussen 1815 das Rheinland übernommen hatten, entstand in der Abtei Brauweiler eine Arbeits- und Erziehungsanstalt. Das Frauenhaus aus dieser Zeit ist als einziges erhalten.Frauenhaus heir war auch die Nitribitt bei ihren Aufenthalten untergebracht

Während der nationalsozialistischen Zeit nutzte die Gestapo die Abtei für ihre Zwecke. Der spätere Bundeskanzler Konrad Adenauer und seine Frau waren hier 1944 inhaftiert im Rahmen des Hitlerattentats am 20. Juli .

Aus dem Arbeitshaus wurde, in den Zeiten der Bundesrepublik ,eine Psychiatrie. Dort wurden Alkoholiker und Prostituierte untergebracht. Auch die Frankfurter Edelprostituierte Rosemarie Nitribitt, die so spektakulär in den 50er Jahren ermordet wurde, war dort mehrfach untergebracht. Es soll ihr, dem Vernehmen nach, gefallen haben.

Heute wird die Abtei wieder anders genutzt der LVR hat nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten ein Museum daraus gemacht, in dem auch Konzerte stattfinden.

Man kann sogar die verschiedenen Räume für Veranstaltungen anmieten .

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Was macht das Paket am Donnerstag?

 

DHL wirft wieder einmal Fragen auf.

Wir sollten  Mittwoch ein Paket bekommen , ganz sicher nicht groß, nur ein Buch.

Zunächst überlegten wir , als wir den Abholzettel fanden, warum unsere Nachbarn , also jene die immer zu Hause sind, das nicht angenommen hatten.

Schließlich nehmen wir auch für das gesamte Haus Sendungen an.

Nähere Betrachtung des Abholscheines warf dann allerdings erhebliche Fragen auf.

Um 5:40H will man versucht haben , das Paket zu zustellen..

5:40H Augenblick mal, das ist fast noch Nacht, da waren wir ganz sicher zu Hause und zwar in unseren Betten, wie wohl die meisten Menschen.

Die nächste Frage ist natürlich , weshalb kann die Sendung erst am nächsten Tag ab 16:00H abgeholt werden?

Macht das Paket da noch eine kleine Sightseeing Tour durch den Paketwagen?

Rätselhaft.

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Sonnenblumen

Sonnenblumen

Für uns Sommer pur,mit ihren goldenen Köpfen.

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Wie geht das denn an???

 

Wir legen großen Wert auf gute Kleidung. Chic , aber klassisch zeitlos , soll unsere Mode sein. Wir tragen faktisch ausschließlich Markenware gehobener ,vorzugsweise deutscher Labels.Jede Saison wird die Garderobe um 3-4 neue Stücke ergänzt, während andere Stücke ein neues zu Hause suchen müssen.

In unseren Schränken befinden sich nur wenige Kleidungsstücke , die einen Einkaufswert vom unter 70€ hatten.

Den haben wir selbstverständlich nicht vor zu zahlen.Typisch norddeutsch sparsam, nicht geizig, fanden wir verschiedene Möglichkeiten ,uns sehr gut und teuer zu kleiden, ohne das entsprechende Geld dafür ausgeben zu müssen

Warum ich das erzähle?

Wir fragen uns wie das möglich ist?

So kaufen wir beispielsweise Sommerkleider eines guten deutschen Labels

für 159,99 € und 179,99€. Das haben wir nicht bezahlt, sehen wir auch gar nicht ein.

Bis Saisonende warten um dann im jetzt“ Sale“ genannten Ausverkauf zu stöbern ist auch nicht unser Ding.

Wir kaufen selbstverständlich zu beginn der Saison.Und viele Stücke die wir erwerben finden wir in entsprechenden Publikationen wieder, wenn wir denn einmal nachsehen.

Also wie in unserem Beispiel 159,99€ für ein Sommerkleid. Wir haben, es sei nun hier verraten ganze 15€ dafür gezahlt.

Da fragt man sich doch, als typische norddeutsche Kauffrau, wie geht das denn an?

Unser Kleid benötigt Stoff, muss zugeschnitten und genäht werden, gut es wird nicht in Deutschland gefertigt werden, werden seine Schwestern, die zum höheren Preis verkauft werden, aber auch nicht.

Das Label möchte verdienen und unser Verkäufer ist auch nicht die Caritas für gut verdienende Mitmenschen,die einfach nicht die vom Hersteller vorgesehenen Preise für Endverbraucher zahlen möchten.

Wir kaufen im Outlet, nicht in großen Outlets , in denen sich mehrere Firmen niedergelassen haben. Unsere Lieferanten machen lieber ihr eigenes Ding und haben sich normale Geschäftslokale angemietet um ihre Ware , die sie von verschiedenen Herstellern beziehen , zu verkaufen.

Trotzdem, an den Kleidern sind keine Mängel zu finden. Sie entsprechen voll und ganz dem vom Hersteller zu erwartenden Qualitätsstandard.

Da fragt man sich doch, was mag so ein Teil in der Herstellung kosten, wenn es für diesen Bruchteil des vom Hersteller vorgesehenen Preises abgegeben werden kann? Wobei alle auch noch verdienen möchten. Wie viel kalkulatorischer Aufschlag ist dabei gerechnet. Ich mag es mir gar nicht ausrechnen.

Es handelt sich wohl um Überproduktionen. Man überlegt seitens des Herstellers wie viel Stücke man von dem einen oder anderen Modell absetzten kann, kalkuliert eine saftigen Aufschlag ein. Wenn dann nur ein Bruchteil vom Handel geordert wird, kann man den verbleibenden Rest preiswert abgeben, diese Kleider sind dann schon durch die vom regulären Handel georderten Kleider bezahlt.

Aber was zeigt uns das?

Unsere Gesellschaft lebt im Überfluss, was uns ja allen bereits hinreichend bekannt sein sollte und Preise , die Hersteller und damit der reguläre Handel haben möchte sind nur als Vorschläge zu sehen, die allerdings keinerlei ,wie auch immer geartete Grundlage beinhalten. Man kann auch sagen , man hat schlicht nicht kalkuliert, sondern gewürfelt.

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Es stinkt so schön

Dieser Blog wurde eigentlich als Belohnung gegründet. Ich hatte mir nach 30 Jahren endlich das Rauchen abgewöhnt.Und bin nun seit Jahren „trocken“

Was man mir nie sagte , als ich erklärte das Rauchen aufgeben zu wollen, ist die Tatsache , ehemalige Raucher haben empfindliche Nasen.

Und seit  dem stinkt die Welt so vor sich hin, zumindest für mich. Nicht nur meine Mitmenschen scheinen die Sache mit der regelmäßigen Benutzung der Dusche sowie dem regelmäßigen Wechsel ,sowie der damit verbundenen Reinigung der Garderobe, nicht so ganz ernst zu nehmen. Wenn man dem Geruch nach urteilen soll. Nein, auch die Industrie hat hat wie es mir scheint den Gestank als neues Mittel der Kundenbindung entdeckt.

Zumindest hat es so den Anschein. Die Mühe , die es macht ein Spülmittel , ein Waschmittel oder ein Deo zu finden, das nicht fröhlich, „exotisch“genannt ,süßlich wie Kaugummi aus dem Automaten , vor sich hin stinkt. ist nicht zu unterschätzen.

Bin ich nun die einzige die dieses Konglomerat an billigen süßlichen Kaugummidüften als Gestank wahrnimmt? Ich denke doch nicht. Wo ist nur das dezent duftende Deo und wo das angenehm parfümierte Spülmittel geblieben?

Das gab es doch früher. Als Kind , ich war Fahrschülerin, fuhr also täglich mit der Bahn zur Schule, duftete die ganze Bahn nach   damals angesagten angenehmen Parfüms.

Spülmittel roch nach Seife und vielleicht nach Zitrone, allerdings so, das man wirklich das Gefühl hatte, hier ist Zitrone drin. Vorbei vergangen..

Aber weshalb ? Der Geschmack der Masse hat sich geändert sagt die Industrie.

Geschmack der Masse? Haben sich meine Mitbürger so zu ihrem Nachteil verändert. das kann ich so nicht glauben. wenn ich richtig darüber nachdenke ,entdecke ich schon Ursachen für das allgemeine vor sich hin stinken.

Damals gab es kaum Imbisse, Fastfoodrestaurants waren sehr selten . Man trug längst nicht soviel Kunststoffe, obwohl es die Zeit des Perlonhemdes war, aber das wurde , denn das war ja die Sensation an diesem Kleidungsstück, täglich gewaschen.

Ich denke aber ganz wesentlich zur Änderung des Geruchs hat die Änderung der Gesellschaft beigetragen. damals waren es Gastarbeiter, so nannte man die Fremden die hier her kamen um ein paar Jahre, wie man uns sagte hier zu arbeiten und dann um einiges besser situiert ,in ihre Heimat zurückzukehren.

Diese Prognose hat sich wie wir wissen nicht bewahrheitet . Sie blieben unsere Neumitbürger und mit ihnen ihre Vorstellung von gut riechen und Hygiene. Deshalb riecht nun vieles nach billigem Kaugummi und durch ihre andere Auffassung von waschen und Garderobe pflege stinkt es nun heftig.

In diesem Sinne stinken sie weiterhin fröhlich.

 

 

 

 

 

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Bunte Vögel und Stolz auf 50 Jahre

In Köln feiert der CSD sein 50 Jähriges Jubiläum.

Ein Haufen bunter Vögel war auf der alljährlich stattfindenden Parade zu entdecken.

Ich war bei der Aufstellung. Und es gab außer den Bunten Vögeln von denen heir ein paar gezeigt werden auch einige andere Dinge , die mir auffielen. Positiv auffielen.

Da war erst einmal zu bemerken , das im Gegensatz zum Rosenmontagzug, sehr wenig Abfall die Straßen schmückte. Auffallend außerdem , es wurde sehr wenig Alkohol konsumiert, Wasser und Softdrinks hatten eindeutige Priorität. Vor allen bemerkte ich allerdings, im Gegensatz zu  Karnevalisten und Kirmes , die ebenfalls an der Deutzer Brücke stattfindet, man bemühte sich sehr die Anwohner nicht durch erhebliche Lautstärke der Musik zusätzlich zu stressen.

Ich bewundere ja sehr mit welchem Mut sich der eine oder andere auf die Straße traut. Die Kostüme waren  durchweg alle einfallsreich,aber einige waren besonders mutig.

Wie diese beiden hier.

Welche Frau kann oder will schon auf solchen Absätzen laufen? Hut ab.

Bunte Vögel gab es natürlich auch, Hier eine kleine Auswahl.

Ganz besonders mag ich allerdings diese Figuren ,die sich prachtvoll , ausgefallen und phantasievoll darstellen.

Übrigens einzelne Kölner Karnevalsvereine ließen es sich teilweise auch nicht nehmen am Umzug teilzunehmen.

Alles in allem ist ein Besuch der Cologne Pride CSD Parade wesentlich empfehlenswerter als ein Besuch des Kölner Karnevals. Ich habe mich beim Karneval nie so sicher gefühlt , wie bei dieser Veranstaltung.

Hut ab vor dem Veranstalter des Kölner CSD.

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Wie wollen wir leben??

 

Die Zeit der Straßenfeste hat wieder begonnen.

Ein ganz großes ist das „Straßenland Festival“ in Köln. Eigentlich kein Straßenfest, eher ein Angebot verschiedener Anbieter zu überlegen, was es es alles für Möglichkeiten gibt.

Dafür wurde eine der Hauptverkehrsverbindungen in der Kölner Innenstadt, die Nord Süd Fahrt für einen Tag gesperrt.

Hin kam man trotzdem einfach, denn die öffentlichen Verkehrsbetriebe hatten gleichzeitig einen Ticket freien Tag.

Also haben wir uns aufgemacht, um einmal die neuen Möglichkeiten zu prüfen.

Ich habe versucht einen E Scooter zu fahren.

Für mich eindeutig zu schnell. Man konnte auch E Bikes ausprobieren, aber da bleibe ich lieber bei meinem alten Veloziped. Muss ich selber antreiben, dafür fühle ich mich sicher und belaste die Umwelt gar nicht. Denn auch die Herstellung von Strom kostet ja Geld und wie man an den Braunkohle Demonstrationen unschwer erkennen kann, Energie.

Es gab mehrere Sektionen auf der Nord Süd Fahrt , leider war die gesamte Strecke zu lang , so das wir nicht alles ansehen konnten.

Es gab Start up Village und Urban City , Mobility City und Rave Village. Warum das alles in englisch sein musste ,erschließt sich mir leider nicht.

Also versuchen wir es auf deutsch.

Es gab die Möglichkeit einen Unverpackt Laden kennenzulernen, der mich nicht überzeugte, denn erst einmal muss man die ganze Behältnisse , in die man die Waren füllen möchte, besorgen oder gar nähen. Plastikdosen sind nämlich, wie mir gesagt wurde, nicht erwünscht. Also vielen Dank , aber nein danke.

Einen freundlichen Hahn lernte ich kennen ,prächtig oder?

Und ich bin mit dem Tandem gefahren, Da gibt’s einen Verein „weiße Speiche“ wo mit Tandems Blinde und nicht Blinde zusammen Rad fahren, aber auch hier Danke, aber ,nein danke. Denn ich mag nun mal Radfahren, aber keine wie auch immer geartete Uniform oder vorgeschriebene Kleidung.

Blieben die Abfall Wirtschaftsbetriebe ,die versuchten zu erklären wie lange etwas benötigt , zu verrotten , ganz schön lange, Die Plastikverpackungen von Süßigkeiten brauchen etwa 45 Jahre, Nur das ist eigentlich nicht relevant, denn die landen sowieso in der Müllverbrennung.

Das Fritten 3,50€ kosten sollten ,lies uns nachsehen , ob die vielleicht vergoldet wären, war aber nicht so.

Dafür gab es gegen ein Pfand von 1€ für den Becher soviel Wasser ,wie man wollte vom örtlichen Wasserwerk.

Auch der FC war mit Hennes vertreten.

Und die Polizei. Dort konnte man die Sicherheit des Fahrradschlosses prüfen lassen, wenn man es denn dabei hatte, hatte ich nicht. Aber einen guten Rat gabs trotzdem Fahrrad immer an etwas festes anschließen , nie nur mit sich selber sichern.Also Nie Hinterrad an den Rahmen anschließen, sonder den Rahmen an einen Baum oder ähnliches anschließen, sonst ist das Rad schnell weg.In den Tunneln der Nord Süd Fahrt konnte man dafür, auch die Kultur kam nicht zu kurz, Chören zuhören.

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