Bunte Vögel und Stolz auf 50 Jahre

In Köln feiert der CSD sein 50 Jähriges Jubiläum.

Ein Haufen bunter Vögel war auf der alljährlich stattfindenden Parade zu entdecken.

Ich war bei der Aufstellung. Und es gab außer den Bunten Vögeln von denen heir ein paar gezeigt werden auch einige andere Dinge , die mir auffielen. Positiv auffielen.

Da war erst einmal zu bemerken , das im Gegensatz zum Rosenmontagzug, sehr wenig Abfall die Straßen schmückte. Auffallend außerdem , es wurde sehr wenig Alkohol konsumiert, Wasser und Softdrinks hatten eindeutige Priorität. Vor allen bemerkte ich allerdings, im Gegensatz zu  Karnevalisten und Kirmes , die ebenfalls an der Deutzer Brücke stattfindet, man bemühte sich sehr die Anwohner nicht durch erhebliche Lautstärke der Musik zusätzlich zu stressen.

Ich bewundere ja sehr mit welchem Mut sich der eine oder andere auf die Straße traut. Die Kostüme waren  durchweg alle einfallsreich,aber einige waren besonders mutig.

Wie diese beiden hier.

Welche Frau kann oder will schon auf solchen Absätzen laufen? Hut ab.

Bunte Vögel gab es natürlich auch, Hier eine kleine Auswahl.

Ganz besonders mag ich allerdings diese Figuren ,die sich prachtvoll , ausgefallen und phantasievoll darstellen.

Übrigens einzelne Kölner Karnevalsvereine ließen es sich teilweise auch nicht nehmen am Umzug teilzunehmen.

Alles in allem ist ein Besuch der Cologne Pride CSD Parade wesentlich empfehlenswerter als ein Besuch des Kölner Karnevals. Ich habe mich beim Karneval nie so sicher gefühlt , wie bei dieser Veranstaltung.

Hut ab vor dem Veranstalter des Kölner CSD.

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Wie wollen wir leben??

 

Die Zeit der Straßenfeste hat wieder begonnen.

Ein ganz großes ist das „Straßenland Festival“ in Köln. Eigentlich kein Straßenfest, eher ein Angebot verschiedener Anbieter zu überlegen, was es es alles für Möglichkeiten gibt.

Dafür wurde eine der Hauptverkehrsverbindungen in der Kölner Innenstadt, die Nord Süd Fahrt für einen Tag gesperrt.

Hin kam man trotzdem einfach, denn die öffentlichen Verkehrsbetriebe hatten gleichzeitig einen Ticket freien Tag.

Also haben wir uns aufgemacht, um einmal die neuen Möglichkeiten zu prüfen.

Ich habe versucht einen E Scooter zu fahren.

Für mich eindeutig zu schnell. Man konnte auch E Bikes ausprobieren, aber da bleibe ich lieber bei meinem alten Veloziped. Muss ich selber antreiben, dafür fühle ich mich sicher und belaste die Umwelt gar nicht. Denn auch die Herstellung von Strom kostet ja Geld und wie man an den Braunkohle Demonstrationen unschwer erkennen kann, Energie.

Es gab mehrere Sektionen auf der Nord Süd Fahrt , leider war die gesamte Strecke zu lang , so das wir nicht alles ansehen konnten.

Es gab Start up Village und Urban City , Mobility City und Rave Village. Warum das alles in englisch sein musste ,erschließt sich mir leider nicht.

Also versuchen wir es auf deutsch.

Es gab die Möglichkeit einen Unverpackt Laden kennenzulernen, der mich nicht überzeugte, denn erst einmal muss man die ganze Behältnisse , in die man die Waren füllen möchte, besorgen oder gar nähen. Plastikdosen sind nämlich, wie mir gesagt wurde, nicht erwünscht. Also vielen Dank , aber nein danke.

Einen freundlichen Hahn lernte ich kennen ,prächtig oder?

Und ich bin mit dem Tandem gefahren, Da gibt’s einen Verein „weiße Speiche“ wo mit Tandems Blinde und nicht Blinde zusammen Rad fahren, aber auch hier Danke, aber ,nein danke. Denn ich mag nun mal Radfahren, aber keine wie auch immer geartete Uniform oder vorgeschriebene Kleidung.

Blieben die Abfall Wirtschaftsbetriebe ,die versuchten zu erklären wie lange etwas benötigt , zu verrotten , ganz schön lange, Die Plastikverpackungen von Süßigkeiten brauchen etwa 45 Jahre, Nur das ist eigentlich nicht relevant, denn die landen sowieso in der Müllverbrennung.

Das Fritten 3,50€ kosten sollten ,lies uns nachsehen , ob die vielleicht vergoldet wären, war aber nicht so.

Dafür gab es gegen ein Pfand von 1€ für den Becher soviel Wasser ,wie man wollte vom örtlichen Wasserwerk.

Auch der FC war mit Hennes vertreten.

Und die Polizei. Dort konnte man die Sicherheit des Fahrradschlosses prüfen lassen, wenn man es denn dabei hatte, hatte ich nicht. Aber einen guten Rat gabs trotzdem Fahrrad immer an etwas festes anschließen , nie nur mit sich selber sichern.Also Nie Hinterrad an den Rahmen anschließen, sonder den Rahmen an einen Baum oder ähnliches anschließen, sonst ist das Rad schnell weg.In den Tunneln der Nord Süd Fahrt konnte man dafür, auch die Kultur kam nicht zu kurz, Chören zuhören.

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Herr Ich und Frau Vegan… Töpfermarkt in Frechen

 

Der Keramiker Markt in Frechen bot wieder einmal tolle Einblicke.

Gleich am Eingang fanden wir „Herrn Ich“

Wie wir fanden, passend zur heutigen Generation Smart.

Allein der hochnäsige Blick spricht doch Bände.. oder?

Aber auch seine Freunde waren gar nicht schlecht und gaben den Zeitgeist prägnant wieder.

Sieht die nicht aus, wie sich manche eine Frau vorstellen, die die Emanzipation etwas zu sehr übertreibt?

Während Sie auf den Prinzen warten zu scheint.Vielleicht sollte sie doch einmal den Frosch küssen?

Überhaupt Zeitgeist, der war auf dem Töpfermarkt auch sehr prägnant vertreten . Im Augenblick scheint Japan eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen.

Es gab zahlreiche Stände , dieses Jahr war in Hauptsache dunkle Keramik zu sehen, Die mögen wir nicht so, deshalb haben wir uns entschieden hier nur helle , bunte Teile zu zeigen.Wie auch diese französische Keramikkunst.

Ja ;der Töpfermarkt in Frechen ist international, Aussteller aus aller Herren Länder wie den Niederlanden und Frankreich sind dort vertreten.

Es ist insgesamt ein buntes Bild. Manches wirklich kunstvolle ist ebenso zu bewundern, wie auch das eine oder andere , wo man sich wirklich fragt , ist das Kunst oder kann das weg.

Ich habe auch den Verdacht, manche Keramiker kaufen Formen oder ganze Teile zu, den wie ist es sonst anders zu erklären, das man an verschiedenen Ständen die gleichen Ohrstecker findet?

Aber egal.

Wir habe ja noch Frau Vegan zu betrachten, auch ein Kind der heutigen Zeit und sehr trendy. Nicht zu vergessen die Kitchen Queen. Sowie den Herrn mit dem Bart.Ob da wohl vielleicht die Bartmannkrüge ein wenig Pate standen, für die Frechen berühmt geworden ist?

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Japan im Mai

Der japanische Garten in Leverkusen hatte am Maifeiertag schon überraschend viel zu bieten. Obwohl denjenigen, die sich noch erinnern können, sicher die bis vor ein paar Jahren im Garten beheimateten großen Buddha Statuen fehlen werden. der Garten ist einfach nicht mehr derselbe.

Aber Japan , japanisches Verständnis von Harmonie und Schönheit, das zeigt er immer noch.

Mit seinen Koi Karpfen und den  japanischen Laternen.

Der einzigen verbliebenen Statue  , der Bildtafel, dem Minibach mitten durch den Garten.

Und dieses Mal sogar mit einem Manga Mädchen

 

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Unter Palmen wandeln

.. das kann man auch in Köln, in der Flora.

Die nun, wie wir uns am Wochenende überzeugen konnten,wirklich das Frühjahr begrüßt.

Sehen Sie selbst:

Besonders gefielen uns allerdings die gefüllten Narzissen.

 

Aber auch Magnolien waren schon zahlreich vertreten.

Ganz besonders die Skimmia japonica,  in Wirklichkeit winzig klein.

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Carnevale dei Colonia?Kölsch Fasteleer

 

Zwischen Massenbesäufnis und massiv fehlgeleiteten Zuwanderern, weshalb sonst wäre ein Frauenschutzmobil“Edelgard“ während der tollen Tage nötig, wenn nicht fehlgeleitete Zuwanderer die Ansicht vertreten würden, alle Frauen seien Freiwild und hätten nur auf sie gewartet.

Zwischen extra angereisten Taschendieben und Trickdieben , findet man manchmal noch den echten ursprünglichen Karneval. nicht den der unter dem Motto “ feiern bis der Arzt kommt, unter abspielen von lauter Technomusik“, meint Fasteleer zu sein . Den  ursprünglichen Karneval, der den Ruf des rheinischen Karnevals begründete und den die zahlreichen Touristen ihren Rollkoffer hinter sich her ziehend, eigentlich auch zu finden hoffen.Wobei sie sich ,als wie die Rheinländer sie nennen, „Imis“ also imitierte Rheinländer, keine großen Chancen ausrechnen sollten.Falls sie ihn denn überhaupt erkennen würden.

Wir hatten Weiberfastnacht also Donnerstag, das Glück solchen echten Karneval zu finden.Es gibt ihn noch den „Mann mit der decke Trum“ der mit seiner Trommel und zahlreichen musizierenden Freunden durch das Viertel zieht. Nur so ,aus „Spaß an der Freud“Wie früher, als man die ganze Nacht die musizierenden Karnevalsjecken in den Vierteln hörte. Nur sind die dort heute leider weitgehend verschwunden.Man findet diese Musikanten in ihren selbstgemachten, fantasievollen Kostümen eher in der Innenstadt.

Es gibt auch noch die fantasievolle Freundesgruppe ,die ganz allein ihren Wagen baut und einfach ideenreich verkleidet damit durch die Stadt zieht. Ohne Festkomitee, ohne die geringste Chance in Rosenmontagszug oder Schull- und Veedelzug mitmachen zu dürfen. Er ist also noch nicht tot, der echte rheinische Karneval , der Discokarneval hat noch nicht gesiegt.

Wir sahen auch den ersten Zug der Session,den  Jan von Werth , das Traditionscorps, das die Geschichte des Reitergenerals und der Marktfrau aus dem dreißig jährigen Krieg darstellt, veranstaltete.

Und es gab sogar „Strüßje“also Blumen für die Damen , eine reiche Ausbeute, wie man sehen kann.

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Atombombe über Köln Kalk..

 

Nein, wir wollen besser nicht an dieses Schreckensszenario denken, das man seitens der Bundesregierung noch in den 70er und 80er Jahren für möglich hielt.

Trotzdem der „Atombunker“ in der Kölner U Bahn Haltestelle Kalk Post interessierte uns schon.

Da wurde also in die U Bahn Station ein Bunker für 2366 Menschen gebaut.

Aber halt, da liegt schon der erste gedankliche Fehler, das war nämlich kein Bunker, das war lediglich ein Schutzraum. Der hätte also weder einer direkt oder in mittelbarer Nähe abgeworfenen Atombombe standgehalten , noch wäre er auch bei einen „normalen , konventionellen“ Bombe ein Schutz gewesen. Anders als die bereits bekannten Bunker des zweiten Weltkrieges, die selbstverständlich den direkten Bombentreffern konventioneller Bomben standgehalten haben.

Bleiben wir wegen des besseren Verständnisses trotzdem bei den irrigen Begriff „Bunker“. Eine unauffällige Tür führt von der ersten Ebene der U Bahnstation in den Bunker der zwei Etagen umfasst hätte die obere ebenen und die Fahrebene , wo jetzt die U Bahnen fahren.

Unser Bunker hätte im Falle der drohenden Auseinandersetzung erst einmal „aufgerüstet „ werden müssen, was 14 Tage Zeit in Anspruch genommen hätte, solange hätte der Krieg eben warten müssen.

Vorhanden waren eine Sanitätsstation , eine kleine Küche . Man beachte ein 4 Plattenherd und 2 Kochplatten für 2366 Personen.

Und Betten , dreistöckig, die konnte man auch zu Sitzplätzen umbauen. Aber erst einmal musste man sie aufbauen.Im Augenblick lagern die zusammengeklappt in den unteren Räumen der U Bahnstation. 60 cm Platz zwischen den einzelnen Betten Elementen waren vorgesehen.

Und man hätte noch Glück gehabt, wenn man so eines erwischt hätte. Es war nämlich geplant im Falle der Fälle einfach U bahnen in die Station zu fahren in denen die Menschen dann auf Matten hätten nächtigen sollen.Die Hygiene sollte in je einem Waschraum für Damen und einem entsprechenden für Herren stattfinden. Die wirklich sagenhafte Größe ist auf dem Bild zu erkennen.

1,7² m hätten pro Person zur Verfügung gestanden, nicht viel.

Die Verständigung erfolgte über Telephone, die ohne Strom nur durch drehen einer Kurbel funktioniert hätten.

Das Trinkwasser wäre in großen eingebauten Tanks gelagert wurden, es gibt eine Trinkwasseraufbereitungsanlage die sicherstellen sollte, das kein verseuchtes Wasser getrunken müsste. Dafür gibt es große Pumpen.

14 Tage hätten die Menschen hier überleben sollen. So lange hätte der Diesel gereicht um die Pumpen für die Reinigung von Luft und Trinkwasser. Danach, soweit wollen wir lieber nicht denken.

Schaltkasten für die Luftzufuhr

Gegessen hätten die Menschen die sogenannten EPA s, das sind Einmann Portionen im Paket für jeweils 2 Tage von der Bundeswehr.

Für Kinder im Bunker war vorgesorgt es gab eine komplette Babyausstattung.

Die Menschen die den Bunker hätten benutzen sollen waren übrigens keine Anwohner , sondern man hatte dieses Teil für Menschen, die zufällig dann auf der Straße waren geplant. Die normalen Bürger sollten sich , so die Ansicht der damaligen Regierungen, ihre Schutzräume selber im Garten anlegen. Dafür gab es auch Geld.

Betrieben werden sollte der Bunker mit 7 Menschen, wobei niemand von denen irgendwie geschult gewesen wäre. Man mag sich gar nicht vorstellen was dort unten dabei passiert wäre,es hätte vermutlich das Faustrecht regiert.

Die vorgesehene Befehlsstruktur im Kriegsfall

Der Bunker wäre durch schwere Stahltore an den Ausfahrten der U Bahn hermetisch abgeriegelt gewesen. Die Stahltore gibt es noch.Ob sie noch funktionieren weiß niemand, denn sie wurden nur einmal ausprobiert. Die Stahltore sowie die gesamte Bunkeranlage kann man in diesem Modell sehen, wo man auch erkennen kann wie sich die Lagerung der Menschen gestalten sollte. 

Der Bunker wurde 2005 außer Dienst gestellt.Jetzt wird er von der Dokumentationsstelle kalter Krieg des Vereins Kölner Festungsmuseum e.V. betreut.

Er kann nach vorheriger Anmeldung jeden ersten Sonntag im Monat besichtigt werden.

Die Führung ist kostenlos, es wird um Spenden gebeten für den Erhalt des Bunkers.

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Es war einmal in Amerika

 

Die wohl im Augenblick bedeutendste Ausstellung im Rheinland, ist in Köln im Wallraff Richards Museum zu sehen.

300 Jahre Kunst, Malerei und Skulpturen aus den USA.

Man sieht wenig von Ureinwohnern, den Indianer und noch viel weniger von den schwarzen Bewohnern Amerikas. Hier eines der wenigen Bilder die schwarze Amerikaner zeigen.

Eastman Johnson,Confidence and Admiration

Wenn man hier an US amerikanische Kunst denkt, fällt vielen von uns erst einmal Edward Hopper ein. Der Maler dessen Bilder auch hierzulande gern im Kalender veröffentlicht werden.

Aber es gab bereits vor Edward Hopper Kunst in den USA.

Begonnen hat alles vor rund 300 Jahren.

Die ersten Bilder , noch unsigniert, zeigen Bilder amerikanischer Wohlstandsbürger. Dicke Köpfe , dicke Bäuche in kostbare Gewänder gehüllt.

Prestige war gefragt. Eigentlich lächerlich, da wanderten Menschen aus Europa nach Amerika aus, um frei von Fürsten und Adligen zu sein, die sich in der alten Welt Portraits dieser Art faktisch als einzige leisten konnten. Und nun hatten diese „freien Bürger“ nichts besseres zu tun, als sich als dann in der Neuen Welt als eine Art Potentaten, wie ihre ungeliebten Vorbilder in der alten Welt, abbilden zu lassen.

Aber die Geschichte geht weiter in Amerika.

Mit der Gründung der USA.

Auch hierzu ein passendes Bild.

John Trumbull, The Declaration of Independence

Ein Bild , das mir sehr gut gefiel, war „Daniel Boone vor seiner Hütte am Osage See“, von Thomas Cole.

Daniel Boone? Nun uns ist er eher als „Lederstrumpf“ aus dem Roman von James Fennimore Cooper bekannt. Daniel Boone gab es wirklich, obwohl die Geschichte von Cooper nicht so ganz dem wahren Leben von Daniel Boone entsprach.

Das romantische Bild vom Hudson mit Segelbooten in der Morgenröte von Sanford Robinson Gifford, erinnert ein wenig an die Bilder des britischen Malers William Turner, die er vom Rhein malte . Beide Maler malten in der Romantik.,wobei Gifford der sogenannten Hudson River Schule zugeordnet wird, ebenso wie John Frederick Kennset dessen Bild Shrevesbury River in der Ausstellung zu sehen ist.

Die Kundinnen des Department Stores in der New Yorker Fourteens Street entstanden in den 20 er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Gemalt von einer Frau, Isabel Bishop Hearns.

Ebenso wie die Bilder Edward Hoppers,die auch in den 20er Jahren entstanden.

Bemerkenswert ist auch noch Alfred Stieglitz, The Flatiron, das er 1903 in New York fotografierte.

Alles in allem eine wirklich sehenswerte Ausstellung, die man um keinen Preis versäumen sollte, auch weil sie so sicher nie wieder zu sehen sein wird

Bis 24. März ist noch Zeit einen Besuch im Wallraff Richards Museum , in Köln, zu planen.

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Evangelische Krippen in Brühl…..Krippen 2018

 

Am vergangenen Sonntag war Krippensonntag in Brühl(Rheinland).

Bis dahin waren wir eigentlich immer der Meinung , Krippen, das ist katholische Tradition.

Nun im Rheinland ist Krippe offensichtlich einfach christliche Tradition.

So konnten wir uns,  zum Abschluss der diesjährigen Krippentour ,die drei evangelischen Krippen in Brühl ansehen.

Die Krippe der Johanneskirche in Brühl West.Die Krippe der Christuskirche direkt am Schloss Augustusburg,im Mayersweg.

Und in Badorf die als Millieukrippe gekennzeichnete Krippe der Jacobuskirche.

Fragt sich nur, mit welcher beginnen wir unseren Bericht?

Ich denke , wir beginnen mit der, die wir am sehenswerten fanden.

Also die Krippe der Gemeinde der Johanneskirche in Brühl West.

Erst einmal sieht sie ziemlich einfarbig aus.

Man muss sich an diese wirklich wunderschöne Arbeit erst einmal gewöhnen.

Alle Figuren sind aus Ton und nicht bemalt.

Dafür zeigt die Krippe wirklich ausdrucksstarke Gesichter der Besucher.

Man kann sich die Menschen die hier die Krippe besuchen, richtig vorstellen die Männer und Frauen, was sie wohl denken , welcher gesellschaftlichen Schicht sie angehören.

Die Krippe kommt aber auch dem protestantischen Glauben entgegen. Man hat in evangelischen Kirchen keine Heiligenfiguren , keine Heiligenbilder. Evangelische Kirchen sind schlicht, wirken durch ihre Bauweise. Und dazu passt die wirklich sehenswerte Krippe wirklich perfekt.

Die nächste, nun sehr bescheidene Krippe findet man in der Christuskirche.

Es gibt Maria und Josef und das Kind zu sehen, bewacht von zwei großen Engeln. Klein, fein, das wars. Bescheiden, wie es in evangelischen Kirchen zugeht,aber durchaus sehenswert.

Auch diese Gruppe ist einfarbig. Ob Metall oder ein anderes Material, haben wir nicht erkennen können.

Die dritte Kirche , die wir besuchten war die Jacobuskirche in Badorf.

Wie es hieß eine Millieukrippe.

Nun groß und bunt, das war sie.Mit zahlreichen Besuchern in vielfältigen Positionen.

Da waren die Mönche , Bergleute , der alte Pfarrer der Jacobuskirche, die Priester der anderen Kirchen, wie der Katholiken,Martin Luther ,Menschen vor einem Krankenhaus und ach ja ,da war wohl auch irgendwo die heilige Familie.

Eine gekonnte Form der Selbstdarstellung der bestehenden Jacobus Gemeinde.Wer so etwas mag? Nun ja ,es wird schon Menschen geben ,die auch solchen Kitsch und solche ganz und gar nicht dem evangelischen Glauben gerecht werdende Selbstdarstellung ,um nicht zu sagen Selbstbeweihräucherung, mögen. Sehenswert ist diese Krippe allerdings ganz sicher nicht.

 

Christuskirche , Mayersweg 5. 50321 Brühl

Johanneskirche, Rodderweg 70, 50321 Brühl

Jacobuskirche , Unter Eschen 24, 50321 Brühl

 

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Besuch beim Elefanten …..Krippen 2018

 

Wir besuchten St. Theodor in Köln Vingst.

Eine ungewöhnliche, sehr moderne Kirche erwartete uns.

Eigentlich waren wir ja nur wegen des Elefanten und der damit verbundenen Krippe gekommen. Trotzdem, uns faszinierte das ungewöhnliche Kreuz in der Kirche.

St. Theodor kann man übrigens nur während der Messzeiten besichtigen dafür empfiehlt sich der Sonntag Morgen , um 11:00 H ist die Messe, die Kirche ist schon eine halbe Stunde früher auf.

Aber auf zum Elefanten. Der ist so groß, wie ein Grundschüler und gehört natürlich zur reich ausgestatteten Krippe.

Die ist auch durchaus sehenswert. Obwohl romantischer ist die Krippe in der Schwesterkirche St. Elisabeth.

Trotzdem es lohnt sich dieser Krippe einen Besuch abzustatten.Reich ausgestattet mit zahlreichen Figuren wie der Engel der Verkündigung, Hirten, die drei Könige , die wohl auch den Elefanten mitbrachten. Man bekommt bei dieser Krippe direkt Lust wieder Kind zu sein und vielleicht auch diesen Elefanten mal zu reiten. Obwohl das ganz sicher kein Kind darf.

Kurz bevor man St. Theodor von der Olpenerstr. aus erreicht, trifft man auf die evangelische Erlöserkirche. Beide Kirchen liegen sich fast gegenüber. Und auch diese hat ,ungewöhnlich für eine evangelische Kirche ,eine Krippe.Man muss, um die zu besuchen nicht ins Haus , sie ist im Garten der Kirche aufgestellt, direkt unter dem großen Baum. Der auch prächtig geschmückt ist, mit ausgesägten Symbolen der Weihnacht.

Diese Krippe ist einfach anrührend. Alles aus Holz ausgesägt. Man hat sich damit viel Mühe gegeben.Jesus, Maria ,Josef ,die Hirten ,die Könige und eine ganze Schar Tiere wie Hahn, Hund und Katze bevölkern die lebhafte Szenerie.

St Theodor Vingst,

Burgstr. 74

Köln

Messe So. 11:00H

 

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