Denkt euch, ich habe den Boerne gesehen

 

Nein nicht richtig , ich fand nur seinen Wohnwagen und den von Kommissar Thiel, direkt vor den Minoritenkirche in Köln.

Fast gegenüber die Glockengasse, eine in Köln und der Welt nicht ganz unbekannte Adresse. Der berühmte Kölner Parfümeur natürlich, wie die gesamte Stadt bereit für den touristischem Ansturm, weihnachtlich geschmückt.

Nun ist es endlich  wieder soweit ,Köln steht bereit mit Weihnachtsmärkten und Tatort Drehorten, um dem Touristenansturm eine Bühne zu bieten.

Nein, es heißt nicht heilige Nacht, zuerst einmal hat man sich geschmückt und herausgeputzt, um den Gewinn zu steigern.

Auch die Weihnachtsmärkte haben nun geöffnet.

Als Beispiele seinen hier der Weihnachtsmarkt am Dom und der Markt der Engel auf Neumarkt genannt.

Den Markt der Engel habe ich besucht.

Nichts neues unter den Sternen. Alle Buden wie in den letzten Jahren gehabt. Kommerz eben, langweilig , wenn man es ein paar mal gesehen hat.

Wo ist nur die weihnachtliche Stimmung hin? Alles dreht sich um Konsum und kaufen.

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Makaber: zwischen Compiegne und Rheinland…

 

Heute hat der französische Präsident Macron 72 Staatsmänner zu Gast.

Der 1. Weltkrieg ist genau 100 Jahre zu Ende. Um 11:00H läuteten damals in ganz Frankreich die Glocken und verkündeten den Frieden.

Unsere Nachbarn in Frankreich ,Belgien, Luxemburg, den Niederlanden feiern das noch heute. Ihnen ist dieser Tag wichtig, als Möglichkeit des nationalen Gedenkens an einen unmenschlichen Krieg ,an all die ,die damals starben oder schwer gezeichnet ihr weiteres Leben zubringen mussten.

Der 1. Weltkrieg brachte den Menschen große Veränderungen . Staaten änderten sich, entstanden neu. Regierungen und Regierungsformen änderten sich. Russland wurde kommunistisch, Deutschland bekam mit der Verfassung von Weimar die modernste Verfassung der ganzen damaligen Welt.

Und im Rheinland?

Nun das Rheinland feiert heute. Es ist der 11.11.die Eröffnung der Karnevalssession um 11:11H.

Freunde aus Belgien erklärten mir einmal, das man im Rheinland am 11.11 fröhlich feierte ,hätten ihre Väter noch als makaberen Totentanz auf den Gräbern der Gefallenen des 1. Weltkriegs empfunden.Dort hat nämlich der 1. Weltkrieg noch heute eine wesentlich größere Bedeutung im Bewusstsein der Bevölkerung, als der 2. Weltkrieg.

Wie muss das Treiben des Feiervolks heute, am 100. Jahrestag des Endes des 1. Weltkriegs auf den Rest der Welt wirken?

Es scheint hier niemanden zu interessieren , das einer der größten Kriege der Menschheit an diesem Tag ein Ende fand, Hauptsache man kann feiern.Mit ordentlich Musik und Kostümen.

Und trotz entsprechender Hinweise und Bitten der Stadt es doch zu unterlassen Glas und Alkohol in die Stadt mitzubringen, selbstverständlich mit reichlich Alkohol und Glasflaschen.

Bereits vor 11:00 konnte man die ersten „Alkoholleichen“ in der Stadt finden,nicht nur Erwachsene.

Ob überhaupt noch jemand von diesem Feiervolk weiß was heute für ein Tag ist? Ich bezweifele das und es wird sie auch nicht interessieren.

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Goldig ….

…. Köln im Herbst

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Fahren sie mal den Wagen weg..

 

….das bekam ich heute beim Einkauf zu hören.

Nein, nicht das was sie denken, es ging bei diesem Problem nicht um den Einkaufswagen, sondern um meinen PKW.

Problem der Dame , die mich entsprechend ansprach, ich hatte meine Beifahrertür auf ,um etwas im Fahrzeug zu verstauen,das dauert ihr zu lange, sie wollte meinen Parkplatz, wie sie mir auch auf meinen fragenden Blick mitteilte.

Sehen sie nicht das wir dort einparken wollen“, bekam ich zu hören.

Ja, aber Augenblick mal, „dort“, das war da wo mein Fahrzeug stand.

Ich ließ sie stehen und erledigte einen weiteren kurzen Einkauf. Zurückkehrend fing die Person mich ab,beschimpfte mich lauthals, weshalb ich die Frechheit gehabt hätte ihr nicht unverzüglich diesen Parkplatz zu überlassen, schließlich hätte ich bereits an der Autotür gestanden und alles bereits eingeladen gehabt, dann könne man wohl mit Fug und Recht erwarten , das dieser Parkplatz nun unverzüglich geräumt würde.. Nein, sie war nicht, wie man vielleicht annehmen könnte ,irre, die meinte das ganz ,absolut ernst.

So langsam frage ich mich, wie weit die Dreistigkeit einiger Mitbürger noch gehen soll.

Ist das in meiner Jugend sprichwörtliche „gute Benehmen „ nun ganz abgeschafft?

Geht es nur noch nach „Catch as catch can“, wer am dreistesten ist, gewinnt?

Die Person, die sich diese Unverschämtheit leistete, hatte in ihrer Jugend ganz sicher gelernt was mit dem Begriff „gutes Benehmen“ gemeint war, denn sie war bereits weit im Rentenalter. Oder ging es ihr in ihrer Jugend so ,das sie ähnliches von andern erfahren hat und sich damals entschloss, wenn ich erst das entsprechende Alter erreicht habe, werde ich mich anderen gegenüber ebenso benehmen , wie man ich heute mir gegenüber benimmt?

Das allerdings wäre eine recht kindische Einstellung.

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Sonntags an der Müllhalde

 

So wunderschönes Wetter verführt natürlich nicht nur uns dazu am Sonntag einen Spaziergang am großen Fluss zu unternehmen. Die wilden Äpfel blühen ganz außerplanmäßig.

Der Fluss hat sehr wenig Wasser. Und da kommt heraus was sonst lieber verborgen bleiben sollte.

Der große Fluss ist auch eine Große Müllhalde.

Sehen Sie nur dieses Massengrab an Fahrrädern.

Teilweise gar nicht alt, man kann wenn man genau hinsieht feststellen , es sind auch sogenannte Leihfahrräder unter den hier „entsorgten Fahrradleichen“

Was treibt die Menschen nur dazu im Schatten des Domes ihren, wie sie ja immer wieder betonen, ach so geliebten Fluss auf diese unschöne Weise zu missbrauchen.

Was treibt sie dazu fremdes Eigentum denn Leihfahrräder heißen so, weil man sie leiht nicht weil man Eigentum an ihnen erwirbt in dieser Art und Weise zu behandeln?

Ist die Menschheit nun völlig verrückt geworden?

Man betont die Notwendigkeit des Schutzes der Umwelt, klagt für den Erhalt von Bäumen, klagt gegen die Existenzberechtigung ganzer Geschäftszweige in dem man Dieselfahrverbote einklagt, verlangt das  der Einzelhandel, Handwerksbetriebe , Taxifahrer und auch Privatpersonen ihre Fahrzeuge abschaffen, damit ihre wirtschaftliche Existenz in Gefahr bringen, da man meint nun ganz schnell saubere Luft zu benötigen. Aber man scheut sich nicht den Rhein als Müllhalde für alles zu verwenden das man schnell und möglichst unauffällig diskret entsorgen möchte.

Was ist das für eine Gesellschaft, die ihren Mitmenschen die Existenzgrundlage nehmen möchte, unter der Prämisse man sei ja ökologisch orientiert, aber man hat keine Skrupel klammheimlich, still und leise den großen Fluss als Müllhalde verkommen zu lassen?

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Der Herbst ist gekommen…..

 

die Bäume werden bunt…und es ist Zeit für die Herbstmärkte.

Auch wenn unser diesjähriger Herbst noch ein wenig Sommerliche Temperaturen bieten möchte.

Wir besuchten den Herbstmarkt in Schloss Eulenbroich in Rösrath bei Köln.

Eintritt symbolische 3 € , dafür darf man oder Frau auch beide Tage den Markt besuchen, nur so für den Fall ,das man mit einmal nicht genug hat.

Kunsthandwerk war versprochen.

Allerdings zuerst war das Problem des hinkommen und Parkplatz findens zu lösen.

Problem in diesem Jahr,die Gemeinde Rösrath hatte sich ausgerechnet diese beiden Tage für die ausgiebige Sperrung einer Fahrspur auf der Hauptstraße , die genau am Schloss vorbeigeht ausgesucht. Es sollte wohl gebaut werden, aber erst einmal hat man gesperrt.

Parkplatz, das war beim Schloss schon immer ein Problem, zwar gibt es einen Park and Ride Parkplatz in unmittelbarer Nähe und es gibt auch den Gemeinschaftsparkplatz der beiden Supermärkte, wo man allerdings mit einem ein wenig beklommenen Gefühl parkt, wenn man denn ein Plätzchen ergattert hat, denn dort drohen die beiden Besitzer des Platzes, Nichtkunden und solche die länger als eine Stunde parken , abschleppen zu lassen.

Tja Kunsthandwerk , das ist eigentlich eine relative Bezeichnung für alles was man so verkaufen möchte.

Sicher wir sahen viele schöne Dinge, die auch durchaus von Hand eines wirklichen Künstlers geschaffen waren.

Allerdings man bemerkt auch viele Laien, die wohl an bestimmten Dingen Spaß haben oder sich ausrechnen, das sie mit bestimmten Dingen wohl ein lohnendes Geschäft machen könnten. Diese Sachen sind dann unglaublich kunstlos hergestellt ,sollen aber teuer verkauft werden.Oft stellt Frau sich die Frage :Wer braucht so etwas, wer zahlt diesen Preis für solche kunstlosen Nutzlosigkeiten? Wer erwirbt statt Handarbeit zwar gut gemachte ,aber doch industriell hergestellte Ware auf einem Markt, die man auch zu jeder Zeit in einem entsprechenden Geschäft käuflich erwerben kann?

Es muss sie wohl geben , die Kunden ,die ihr Geld auch für kunstlose „Kunst“ ausgeben.Oder brauchen Sie unbedingt Omas Geschirr zur Etagere verarbeitet?

Obwohl alles in allem der Markt ist empfehlenswert, man muss ja nicht kaufen. Man kann ja auch nur ansehen, wie wir es taten.Wenig schön war das wieder einige Händler die Zeit nicht abwarten konnten, es war ein Herbstmarkt, kein Weihnachtsmarkt.

Der Markt findet in reizvoller Umgebung in und um ein Wasserschlösschen statt.

Er wird übrigens vom Veranstalter sehr liebe- und stimmungsvoll dekoriert.

Schlechte Nachrichten für Taschendiebe ,die Händler haben aufgerüstet, man darf nun auch bei den meisten per EC und Kreditkarte zahlen.Bei dem durchschnittlichen Preisniveau eine durchaus sinnvolle Maßnahme.

Ein Tip für alle die gern gekommen wäre, es gibt dort auch einen sehr stimmungsvollen Weihnachtsmarkt.

Schloss Eulenbroich, Zum Eulenbroicher Auel 19,51503 Rösrath

 

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Vom gierigen Dinosaurier

 

Wir hatten die Möglichkeit das viel gelobte Odysseum in Köln zu besuchen.Was zunächst als Gelegenheit freudig wahrgenommen wurde , entwickelte sich zunehmend als sehr enttäuschend.

Ein großer Teilaspekt der ständigen Ausstellung wird durch das „Museum mit der Maus“ abgedeckt.Sicher es gibt noch die Themenwelten Leben ,wo die Hauptattraktion sicher ein fauchender ,beweglicher Dinosaurier ist. Sowie die Themenwelt Erde . Dort lockt eine Flugsimulator.

In der Hauptsache fällt allerdings der große Klettergarten sowie die zahlreichen Möglichkeiten der Benutzung,von Treppen und Seilen auf.

Insgesamt wird nichts vermittelt, das nicht auch in einem guten intelligenten Elternhaus nebenbei an Wissen vermittelt werden könnte. Vor allem in heutiger Zeit, wo Computer und damit Internet faktisch jederzeit verfügbar sind. Die Sendung mit der Maus ist soweit ich weiß auf DVD erhältlich.

Es ist ein Museum mit Schwerpunkt auf toben und klettern..

Es punktet mit miserabler Beleuchtung in der Themenwelt Erde und nur unwesentlich besserer in der Themenwelt Technik.

Woher der Betreiber die Chuzpe oder sollte ich besser sagen die Frechheit nimmt pro Erwachsenen 16 € Eintritt zu verlangen das Familienticket zwei Erwachsene und zwei Kinder kostet 44€ , wird uns immer ein Rätsel bleiben.

Dazu kommen noch massive Parkgebühren. Die angeschlossenen Restauration verdient den namen nicht. Die allseits bekannte braune Brause oder ähnliches soll mit 2.50€ vermarktete werden. Man darf sich an Bierzeltgarnituren sein Essen zu Gemüte führen.

Schlichtweg eine Unverschämtheit.

Alles in allem , es lohnt sich und man sollte doch sehr überlegen , ob man bereit ist als Familie bald 100 € für Eintritt , Parken und Verzehr zu berappen. Ein Besuch im Zoo ist weit effektiver.

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Zum Ende des 1 . Weltkriegs Domwallfahrt in Köln

Dona nobis pacem, Herr gib uns Frieden . Unter diesem Motto aus der H Moll Messe von J. S. Bach steht die diesjährige Domwallfahrt.

Eine Lichtinstallation zum Ende des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren von Detlef Hartung und Georg Trenz.

Die Veranstaltung findet an der Südfassade des Doms auf dem Roncalliplatz  bis einschließlich Sonntag den 30 .Sept.2018 statt.

Wir besuchten sie gestern und waren sehr beeindruckt.

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Bereits im Vorfeld waren die Arbeiten auf dem Platz sehr spannend. Umso  erstaunlicher was herauskam.

 

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Vom Pech verfolgt

 

Wir besuchten ein Konzert im Kölner Dom .

Haydn, Missa in Tempore Belli und Schönberg stand auf dem Programm.

Dazwischen wollte der Leiter des Domchores etwas sagen.

Denn das Konzert war auch anlässlich des Endes des 1 Weltkriegs.

Also ehrlich, die Akustik war für ein Konzert nicht so gut, allerdings der Dom ist ja auch eine Kirche und kein Konzertsaal.

Es war interessant die Menschen zu beobachten.

Das „gute“ Benehmen ist nämlich leider schon lange nicht mehr modern.

So war es für meine Nachbarin, die sich ach so pseudogebildet mit ihrem Begleiter über das Tun und vor allem Nichttun des Leiters des Domchores austauschte, überhaupt keine Frage ,statt sich höflich durch die Reihe zu schlängeln, um noch schnell das beim hereinkommen zu kaufen vergessene Programm zu erwerben, schnell eben über die Lehne des Stuhles zu klettern und natürlich auf dem gleichen Weg zurückzukommen.

Vor uns die Reihen der Kirchenbänke des Domes, unsere Reihe Stühle waren dazu gestellt worden, konnten wir verschiedentlich bemerken , es ist heute durchaus üblich sich den gewünschten Platz in der Kirchenbank zu erzwingen.Indem man einfach in die Bank tritt und sich hinsetzt, wenn dann die vorgesehenen Nachbarn zur linken und rechten nicht möchten , das man auf ihrem schoss landet, werden sie schon Platz machen.

Gutes Benehmen ist anders , aber ebne nicht mehr modern.

Genau wie die Unsitte, die wir auch im Kino immer wieder nicht umhin können zu bemerken.

Das Mobilphone scheint mittlerweile an der Hand zahlreicher Mitbürger faktisch festgewachsen zu sein.

Wenn wir ins Kino gehen möchten wir alles von der zu erwartenden Vorstellung mitbekommen, auch und gerade die Werbung.

Leider ist das nun immer weniger möglich.Dort , wie auch im Dom, wird vor Beginn der Veranstaltung fleissig das Mobilphone bedient oder noch schlimmer mit der Begleitung über was auch immer oder wen auch immer geklatscht.

So lange bis im Falle des Kinos der Hauptfilm, im Falle des Domes die Messe Haydns beginnt.

Die bitte um Ruhe, da sich andere wirklich weder für das Mobilphone noch für Klatsch und Tratsch interessieren, sondern lieber, den Worten des Leiters des Domchores lauschen möchten die Musikstücke vor Haydns messe hören möchten oder eben auch wie im Falle des Kinos die Werbung sehen möchten, wird von diesenmodernen „ Zeitgenossen negativ beschieden.

Ist ja nur die Werbung“ bekommt man abfällig zu hören , „ist ja nur die Einleitung“ wird ungerührt verkündet.

Benehmen ist schon immer eine Sache der guten Erziehung und ganz wichtig des Glücks gewesen.

Im Augenblick scheint die Mehrheit der Mitbürger sehr vom Pech verfolgt zu werden.

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Tanz in der Nacht

rund um den Dom….

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