Sonntags an der Müllhalde

 

So wunderschönes Wetter verführt natürlich nicht nur uns dazu am Sonntag einen Spaziergang am großen Fluss zu unternehmen. Die wilden Äpfel blühen ganz außerplanmäßig.

Der Fluss hat sehr wenig Wasser. Und da kommt heraus was sonst lieber verborgen bleiben sollte.

Der große Fluss ist auch eine Große Müllhalde.

Sehen Sie nur dieses Massengrab an Fahrrädern.

Teilweise gar nicht alt, man kann wenn man genau hinsieht feststellen , es sind auch sogenannte Leihfahrräder unter den hier „entsorgten Fahrradleichen“

Was treibt die Menschen nur dazu im Schatten des Domes ihren, wie sie ja immer wieder betonen, ach so geliebten Fluss auf diese unschöne Weise zu missbrauchen.

Was treibt sie dazu fremdes Eigentum denn Leihfahrräder heißen so, weil man sie leiht nicht weil man Eigentum an ihnen erwirbt in dieser Art und Weise zu behandeln?

Ist die Menschheit nun völlig verrückt geworden?

Man betont die Notwendigkeit des Schutzes der Umwelt, klagt für den Erhalt von Bäumen, klagt gegen die Existenzberechtigung ganzer Geschäftszweige in dem man Dieselfahrverbote einklagt, verlangt das  der Einzelhandel, Handwerksbetriebe , Taxifahrer und auch Privatpersonen ihre Fahrzeuge abschaffen, damit ihre wirtschaftliche Existenz in Gefahr bringen, da man meint nun ganz schnell saubere Luft zu benötigen. Aber man scheut sich nicht den Rhein als Müllhalde für alles zu verwenden das man schnell und möglichst unauffällig diskret entsorgen möchte.

Was ist das für eine Gesellschaft, die ihren Mitmenschen die Existenzgrundlage nehmen möchte, unter der Prämisse man sei ja ökologisch orientiert, aber man hat keine Skrupel klammheimlich, still und leise den großen Fluss als Müllhalde verkommen zu lassen?

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Der Herbst ist gekommen…..

 

die Bäume werden bunt…und es ist Zeit für die Herbstmärkte.

Auch wenn unser diesjähriger Herbst noch ein wenig Sommerliche Temperaturen bieten möchte.

Wir besuchten den Herbstmarkt in Schloss Eulenbroich in Rösrath bei Köln.

Eintritt symbolische 3 € , dafür darf man oder Frau auch beide Tage den Markt besuchen, nur so für den Fall ,das man mit einmal nicht genug hat.

Kunsthandwerk war versprochen.

Allerdings zuerst war das Problem des hinkommen und Parkplatz findens zu lösen.

Problem in diesem Jahr,die Gemeinde Rösrath hatte sich ausgerechnet diese beiden Tage für die ausgiebige Sperrung einer Fahrspur auf der Hauptstraße , die genau am Schloss vorbeigeht ausgesucht. Es sollte wohl gebaut werden, aber erst einmal hat man gesperrt.

Parkplatz, das war beim Schloss schon immer ein Problem, zwar gibt es einen Park and Ride Parkplatz in unmittelbarer Nähe und es gibt auch den Gemeinschaftsparkplatz der beiden Supermärkte, wo man allerdings mit einem ein wenig beklommenen Gefühl parkt, wenn man denn ein Plätzchen ergattert hat, denn dort drohen die beiden Besitzer des Platzes, Nichtkunden und solche die länger als eine Stunde parken , abschleppen zu lassen.

Tja Kunsthandwerk , das ist eigentlich eine relative Bezeichnung für alles was man so verkaufen möchte.

Sicher wir sahen viele schöne Dinge, die auch durchaus von Hand eines wirklichen Künstlers geschaffen waren.

Allerdings man bemerkt auch viele Laien, die wohl an bestimmten Dingen Spaß haben oder sich ausrechnen, das sie mit bestimmten Dingen wohl ein lohnendes Geschäft machen könnten. Diese Sachen sind dann unglaublich kunstlos hergestellt ,sollen aber teuer verkauft werden.Oft stellt Frau sich die Frage :Wer braucht so etwas, wer zahlt diesen Preis für solche kunstlosen Nutzlosigkeiten? Wer erwirbt statt Handarbeit zwar gut gemachte ,aber doch industriell hergestellte Ware auf einem Markt, die man auch zu jeder Zeit in einem entsprechenden Geschäft käuflich erwerben kann?

Es muss sie wohl geben , die Kunden ,die ihr Geld auch für kunstlose „Kunst“ ausgeben.Oder brauchen Sie unbedingt Omas Geschirr zur Etagere verarbeitet?

Obwohl alles in allem der Markt ist empfehlenswert, man muss ja nicht kaufen. Man kann ja auch nur ansehen, wie wir es taten.Wenig schön war das wieder einige Händler die Zeit nicht abwarten konnten, es war ein Herbstmarkt, kein Weihnachtsmarkt.

Der Markt findet in reizvoller Umgebung in und um ein Wasserschlösschen statt.

Er wird übrigens vom Veranstalter sehr liebe- und stimmungsvoll dekoriert.

Schlechte Nachrichten für Taschendiebe ,die Händler haben aufgerüstet, man darf nun auch bei den meisten per EC und Kreditkarte zahlen.Bei dem durchschnittlichen Preisniveau eine durchaus sinnvolle Maßnahme.

Ein Tip für alle die gern gekommen wäre, es gibt dort auch einen sehr stimmungsvollen Weihnachtsmarkt.

Schloss Eulenbroich, Zum Eulenbroicher Auel 19,51503 Rösrath

 

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Vom gierigen Dinosaurier

 

Wir hatten die Möglichkeit das viel gelobte Odysseum in Köln zu besuchen.Was zunächst als Gelegenheit freudig wahrgenommen wurde , entwickelte sich zunehmend als sehr enttäuschend.

Ein großer Teilaspekt der ständigen Ausstellung wird durch das „Museum mit der Maus“ abgedeckt.Sicher es gibt noch die Themenwelten Leben ,wo die Hauptattraktion sicher ein fauchender ,beweglicher Dinosaurier ist. Sowie die Themenwelt Erde . Dort lockt eine Flugsimulator.

In der Hauptsache fällt allerdings der große Klettergarten sowie die zahlreichen Möglichkeiten der Benutzung,von Treppen und Seilen auf.

Insgesamt wird nichts vermittelt, das nicht auch in einem guten intelligenten Elternhaus nebenbei an Wissen vermittelt werden könnte. Vor allem in heutiger Zeit, wo Computer und damit Internet faktisch jederzeit verfügbar sind. Die Sendung mit der Maus ist soweit ich weiß auf DVD erhältlich.

Es ist ein Museum mit Schwerpunkt auf toben und klettern..

Es punktet mit miserabler Beleuchtung in der Themenwelt Erde und nur unwesentlich besserer in der Themenwelt Technik.

Woher der Betreiber die Chuzpe oder sollte ich besser sagen die Frechheit nimmt pro Erwachsenen 16 € Eintritt zu verlangen das Familienticket zwei Erwachsene und zwei Kinder kostet 44€ , wird uns immer ein Rätsel bleiben.

Dazu kommen noch massive Parkgebühren. Die angeschlossenen Restauration verdient den namen nicht. Die allseits bekannte braune Brause oder ähnliches soll mit 2.50€ vermarktete werden. Man darf sich an Bierzeltgarnituren sein Essen zu Gemüte führen.

Schlichtweg eine Unverschämtheit.

Alles in allem , es lohnt sich und man sollte doch sehr überlegen , ob man bereit ist als Familie bald 100 € für Eintritt , Parken und Verzehr zu berappen. Ein Besuch im Zoo ist weit effektiver.

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Zum Ende des 1 . Weltkriegs Domwallfahrt in Köln

Dona nobis pacem, Herr gib uns Frieden . Unter diesem Motto aus der H Moll Messe von J. S. Bach steht die diesjährige Domwallfahrt.

Eine Lichtinstallation zum Ende des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren von Detlef Hartung und Georg Trenz.

Die Veranstaltung findet an der Südfassade des Doms auf dem Roncalliplatz  bis einschließlich Sonntag den 30 .Sept.2018 statt.

Wir besuchten sie gestern und waren sehr beeindruckt.

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Bereits im Vorfeld waren die Arbeiten auf dem Platz sehr spannend. Umso  erstaunlicher was herauskam.

 

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Vom Pech verfolgt

 

Wir besuchten ein Konzert im Kölner Dom .

Haydn, Missa in Tempore Belli und Schönberg stand auf dem Programm.

Dazwischen wollte der Leiter des Domchores etwas sagen.

Denn das Konzert war auch anlässlich des Endes des 1 Weltkriegs.

Also ehrlich, die Akustik war für ein Konzert nicht so gut, allerdings der Dom ist ja auch eine Kirche und kein Konzertsaal.

Es war interessant die Menschen zu beobachten.

Das „gute“ Benehmen ist nämlich leider schon lange nicht mehr modern.

So war es für meine Nachbarin, die sich ach so pseudogebildet mit ihrem Begleiter über das Tun und vor allem Nichttun des Leiters des Domchores austauschte, überhaupt keine Frage ,statt sich höflich durch die Reihe zu schlängeln, um noch schnell das beim hereinkommen zu kaufen vergessene Programm zu erwerben, schnell eben über die Lehne des Stuhles zu klettern und natürlich auf dem gleichen Weg zurückzukommen.

Vor uns die Reihen der Kirchenbänke des Domes, unsere Reihe Stühle waren dazu gestellt worden, konnten wir verschiedentlich bemerken , es ist heute durchaus üblich sich den gewünschten Platz in der Kirchenbank zu erzwingen.Indem man einfach in die Bank tritt und sich hinsetzt, wenn dann die vorgesehenen Nachbarn zur linken und rechten nicht möchten , das man auf ihrem schoss landet, werden sie schon Platz machen.

Gutes Benehmen ist anders , aber ebne nicht mehr modern.

Genau wie die Unsitte, die wir auch im Kino immer wieder nicht umhin können zu bemerken.

Das Mobilphone scheint mittlerweile an der Hand zahlreicher Mitbürger faktisch festgewachsen zu sein.

Wenn wir ins Kino gehen möchten wir alles von der zu erwartenden Vorstellung mitbekommen, auch und gerade die Werbung.

Leider ist das nun immer weniger möglich.Dort , wie auch im Dom, wird vor Beginn der Veranstaltung fleissig das Mobilphone bedient oder noch schlimmer mit der Begleitung über was auch immer oder wen auch immer geklatscht.

So lange bis im Falle des Kinos der Hauptfilm, im Falle des Domes die Messe Haydns beginnt.

Die bitte um Ruhe, da sich andere wirklich weder für das Mobilphone noch für Klatsch und Tratsch interessieren, sondern lieber, den Worten des Leiters des Domchores lauschen möchten die Musikstücke vor Haydns messe hören möchten oder eben auch wie im Falle des Kinos die Werbung sehen möchten, wird von diesenmodernen „ Zeitgenossen negativ beschieden.

Ist ja nur die Werbung“ bekommt man abfällig zu hören , „ist ja nur die Einleitung“ wird ungerührt verkündet.

Benehmen ist schon immer eine Sache der guten Erziehung und ganz wichtig des Glücks gewesen.

Im Augenblick scheint die Mehrheit der Mitbürger sehr vom Pech verfolgt zu werden.

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Tanz in der Nacht

rund um den Dom….

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Abendliche Beschäftigung

 

Nachdem ich meine Mails geprüft habe, noch schnell eine Antwort geschrieben habe, muss noch ein eben ein Kuchen gebacken werden. Beim raus holen, es ist eine Tarte umgedreht, also das Obst kommt zuerst in die Form, schwappt mir ein teil der Butter Zucker Mischung über die Hose, also schnell versuchen es auszuwaschen, damit der Schaden nicht größer wird.

Während dessen beobachtet der Kater mein Tun ,von seinem zeitweiligen Lieblingsplatz oben auf dem Küchenschrank, interessiert.

Endlich Abend. Vor ein paar Wochen schrieb mich wiedereinmal, das passiert so drei bis vier mal im Jahr, angeblich der Chefredakteur, also in Wirklichkeit die Werbeabteilung einer großen deutschen Wochenzeitung an, ob ich nicht wieder einmal , natürlich völlig unverbindlich,nur für vier Wochen die Zeitung lesen möchte.

Früher mochte ich diese Zeitung sehr. Seit der alte Herausgeber starb, ist sie mir zu einseitig geworden. Die in dem Blatt gezeigte Einstellung entspricht nicht meiner. Zu sehr schwarz und weiß, ich vermisse die grauen Zwischentöne.Trotzdem kann ich dem Angebot ,vier Wochen umsonst zu lesen ,meist nicht widerstehen. Vielleicht hoffe ich doch noch den alten Geist wiederzufinden oder ich bin masochistisch veranlagt, was ich bisher nicht allerdings nicht wusste und mag es den reichlichen Müll, den diese Zeitung entstehen lässt, nach unten zu bringen. Was solls. Auch dieses mal konnte ich nicht widerstehen und also ist für reichlich Lektüre gesorgt, während das Radio DLF Kultur ein klassisches Konzert sendet, der Kater sein allabendliches Fitnessprogramm aus fliegendem Gerenne hin und her absolviert,kämpfe ich mich durch die Zeitung.Wie immer taucht recht schnell die Frage auf , weshalb man annehmen sollte, das ich für die drei Artikel, die ich interessant genug fand, um sie zu lesen, während ich alles andere nur überfliege, 5.30€ zahlen sollte. Inzwischen möchte der Kater spielen, er fängt Bänder, in den unmöglichsten Positionen so schnell die Pfoten tragen, Springt hoch mit allen vier Pfoten gleichzeitig.

Das Konzert ist zu Ende in DLF Kultur. Ich bemühe mich den Kater , der mittlerweile mal drinnen , mal draußen auf dem Balkon sein Unwesen treibt, zu überzeugen, doch bitte herein zu kommen. Was gar nicht so einfach ist, denn er hat vier Pfoten, die ihn schnell wie der Wind  herein und gleich wieder nach draußen tragen. Er will noch ein wenig spielen, sich als Clown produzieren.Meist sehe ich wenigstens seine weiße Brust auf dem dunklen Balkon,sonst wäre ich gezwungen ihn mit der Taschenlampe zu suchen , denn sein schwarzer Pelz verschmilzt völlig mit der Dunkelheit.

Nach vielen Versuchen ihn zu überzeugen, bei denen er mir immer wieder nach draußen entwischt , bin ich einmal schneller als er und die Balkontür ist zu.

Wir dürfen zu Bett gehen.

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Alis Hochzeit

Ob Ali auch nach Hause schreibt , seine Frau und er würden in einem großen, feinen Haus

wohnen, oder hätten zumindest dort gefeiert?

Was natürlich eine Lüge ist, denn dort wo diese Bilder entstanden sind, feiert nur der Bundespräsident und das Land NRW, ganz sicher aber nicht Ali oder anders die Kinder Allahs.

Nun zumindest ist dies wieder ein Ort mehr, den man nur äußerst beschränkt aufsuchen kann. denn Ali und seine Freunde vergnügen sich nicht nur dort, sondern wenn sie sich dort aufhalten möchten sie auch bestimmen, was die anderen Besucher dort dürfen oder eben nicht. wenn es Ali und Freunden nicht gefällt, das fotografiert wird, könnte es, wenn der Fotograf nicht“ die Beine in die Hand nimmt“, wenig angenehm  enden.

Aber andererseits, wo kann man am Wochenende schon noch hin, die Kinder Allahs sind überall, das sei ihnen auch gegönnt. Nicht gegönnt sei ihnen das sie allen anderen die auch gern den einen oder anderen Ort aufsuchen möchten, vorschreiben möchten wie sich diese zu verhalten haben und was sich die anderen gefallen lassen müssen.

 

 

 

 

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Fotografen

                                                                     Fotografen

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Aus dem Archiv: Alt Kaster im Rheinland

Wir fanden beim aufräumen des Rechners so viele schöne Aufnahmen, das wir hier eine neue Kategorie einführen möchten:

Aus dem Archiv

Alt Kaster , mittelalterlich, am Rande des rheinischen Braunkohletagebau gelegen entkam nur knapp den Baggern, sehr sehenswert.

 

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