Post aus dem Jenseits ….eine chinesische Familie und ihr Ahnenkult

 

Meine lieben Kinder,

eure Tante verlor beim Spiel ihr Haus, nun wohnt sie bei uns, was ich wirklich bedaure.

Bitte sendet so schnell ihr könnt für eure Tante ein neues Haus. Und vergesst bitte weder die notwendige Baugenehmigung, noch das dazu gehörende Personal, den wie ihr wisst eure Tante mag keine Hausarbeiten.

Mama und mir geht es gut. Eure Mutter geht wie immer gern einkaufen, weshalb ich ein wenig Kleingeld und Gold gut gebrauchen könnte.

Euer Cousin wünscht sich eine Katze , die ihr ihm sicher zukommen lassen werdet. Es stellte sich heraus , das eure Cousine sehr musikalisch ist, da benötigt sie selbstverständlich passende Instrumente, bitte schickt zügig eine Auswahl.

Bald werden wir für unsere hiesigen Freunde ein Fest veranstalten, dafür brauchen wir unbedingt die passende Garderobe, sowie Spanferkel, einen Teekessel, einen Reiskocher und bitte schickt uns eine neue Küchenuhr.

Die Waschmaschine ist auch kaputt gegangen Ich muss auf unserem Fest Zigaretten anbieten ,wie ihr wisst, bitte sendet umgehend eine passende Auswahl, denkt dabei bitte an unser Prestige,und schickte passende hochwertige Marken.

Ich brauche unbedingt ein Smartphone, einen Tablett sowie eine Laptop, mit dazu passenden Kabeln. Die Firma mit dem Apfel wäre mir die liebste.

Mama ist es leid kalt zu duschen , als gehorsame Kinder werdet ihr uns sicher ein Solarpanel mit angeschlossenem Wassertank nicht verwehren.

Mutter hat mein Auto kaputt gefahren, so das ich umgehend eine neues benötige und schickt auch eines für eure Mama mit, damit sie nicht immer meines benutzt.

Soeben erfahre ich die Kreditkarte bei der Höllenbank für eure Mutter ist abgelaufen ,auch die werdet ihr sicher gern umgehend ersetzten.

Denkt an Mama s Geburtstag und sendet ihr Bananen und einen Hahn ,den sie sich wünscht.

Bitte beeilt euch mit der brennenden Sendung.

Es grüßt euch aus dem Jenseitigen

Eurer liebender

Vater

Die Ausstellung „Kleidung Smartphone und Bananen aus Papier“ Wie Chinesen ihre Liebe ins Jenseits senden läuft im LVR Museum Papiermühle Alte Dombach bis 22. Dezember 2017. Bei den Chinesen ist es jahrtausendealte Tradition den Verstorbenen der Familien Gegenstände ins Jenseits zu senden, wodurch man den Verstorbenen Respekt beweist und sie noch am heutigen Leben teilhaben lässt.  Nach dem Glauben der Chinesen gibt es alles was es hier im Diesseits gibt ,ebenso im Jenseits.

Der Versand der Gegenstände erfolgt per Verbrennung.

 

Papiermühle alte Dombach

51465 Bergisch Gladbach

Eintritt: 3 €

Di -Fr 10:00H -17:00H

Sa-So Feiertage 11:00-17:00H

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                                                         Tulpenblüte

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Allerlei buntes

 

 

Kaum ist es Frühling, starten die unterschiedlichsten Märkte.

Auch dieses Jahr besuchten wir den Töpfermarkt in Frechen.

Frechen, die Stadt der Keramik ,in unmittelbarere Nähe der Großstadt Köln.

Allerlei buntes gab es zu anzusehen.

Vor allem zahlreiche Tiere. Lebende , die sich wohl nicht ganz so glücklich fühlten und getöpferte.

Manche sehr konventionell und ebenso fand sich ungewöhnliches . Wie diese Quallen die als Zuhause für Tillandsien Pflanzen dienen.

Viele Figuren kreuzten unseren Weg. Manche sehr gewöhnungsbedürftig , andere leicht zu erkennen wie Till Eulenspiegel und der Rattenfänger von Hameln oder auch lustig, wie die Dame die offensichtlich gern Champagner mag.

 

Leider sahen wir auch das eine oder andere Objekt , bei dem wir nicht so genau wussten was es denn nun darstellen soll oder wozu es nützlich ist.. Aber egal, das ist eben Kunst.

Auch unter den Besuchern gab es modisches und nicht ganz so modisches zu betrachten. Für nicht ganz gewöhnliche, modische Einfälle ist der Töpfermarkt eigentlich immer gut, hier trifft ein etwas ungewöhnliches künstlerisches Publikum auf die normalen, bürgerlichen Besucher.Immer eine spannende Mischung, die den Flair des Marktes ausmacht.

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Straßenfotografien 49

                                               Straßenfotografie 49

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Dies und das 29

                                         Dies und das 29

Reiher

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Straßenfotografie 48

                                                Straßenfotografie 48

Übersehen

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Die Sache mit der Toleranz

 

„Köln stellt sich quer“ so nennt sich ein Zusammenschluss diverser Organisationen und Menschen, der erst vor ganz kurzer Zeit aus Anlass des Parteitages der AFD in Köln von sich reden machten.

Sie pochen auf Toleranz.Darauf das köln eine tolente Stadt sei , immer schon gewesen sei.

„Leben ud leben lassen“ so könnte man auch sagen.

Im Lutherjahr möchte auch Köln nicht außen vor stehen.

Also wird im Historischen Archiv der Stadt Köln die Ausstellung „Hilliges Köln 2.0 – Auf dem Weg zur religiösen Toleranz“ präsentiert.

Das klingt erst einmal ,a sl ob das Bündnis „Köln stellt sich quer „ recht hätte, mit der Behauptung das köln schon immer tolerant war.

Nur dazu muss man die Ausstellung eben besuchen.

Die auf den ersten Blick langweiligen Urkunden zeigen nämlich ein ganz anderes Bild vom ach so toleranten Köln .

Zuerst einmal gab es vor der Reformation im Abendland nur Christen und Juden.

Juden, die wurden von den Kölnern schon früh 1349 und wieder 1424 vertrieben.

Die Juden waren keine Kölner Bürger ,sie wurden vom Erzbischof geschützt und den mochten die Kölner bekanntlich auch nicht. Und vertrieben ihn nach Bonn in der Schlacht von Worringen.

Toleranz sieht anders aus.

Dann erschien Luther auf der Bildfläche der Weltgeschichte.

Was ihm bekanntermaßen unter anderem nicht gefiel , der Ablasshandel, einer der bekanntesten Ablassprediger Johannes Tetzel, ist hier in einer Urkunde erwähnt.

Ablass vereinfacht“Zahle Geld, erspare Dir Jahre des Fegefeuers“

Die Reformation war auch nichts für die „toleranten“ Kölner.

Protestanten durften sich in Köln nicht niederlassen, sie durften kein Land erwerben waren keine Bürger,durften wenn sie denn in der Stadt wohnten, was Ausnahmen waren, ihre Toten nicht begraben.

Toleranz? Sieht anders aus.

Das alles änderte sich erst mit … Napoleon, also eigentlich der französischen Revolution..

Zumindest auf dem Papier.

Die Kölner ließen sich, nach dem der Wiener Kongress das Rheinland dem Königreich Preussen zugesprochen hatte, bei der Fertigstellung ihres Doms vom preussischen König , einem Protestanten, helfen. Sei mussten hinnehmen das nun Protestanten und Juden in der Stadt Wohnten lebten und Grund und Boden erwarben.

Die Kinder gingen in konfessionelle Schulen . In zahlreichen Schulen wurde über andersgläubge ganz gut geschimpft, wie der Brief eines altkatholischen Bürgers an den Rat beweist der sich darüber beklagt das seine Tocht in der katholischen Schule Beschimpfungen seitens des Lehrers ausgesetzt war.

Auch diese Tatsache wurde in der ausstellung durch passende Dokumente bewiesen.

1933 ist bekannt. Dazu ist nichts hinzufügen oder zu bemerken.

1945 bekommt die Geschichte der im Augenblick so gern und viel beschworeren Toleranzdann den passenden Hintergrund in einer Rede des OB Pünder , in der er die Toleranz beschwört.

Das war Auslöser der Geschichte der angeblich schon immer vorhandenen Toleranz der Kölner.

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Dies und das 28

                                                     Hitchcock?

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                                                              Riesenbaby

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                                                                 Es geht los

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