Mann im Anzug

                                                                 Mann im Anzug

das ist hier ,wo wir wohnen ganz selten

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Bitte wenden sie… unterwegs im Braunkohletagebau

 

Schnurgerade zieht sich die Autobahn von Ausfahrt zu Ausfahrt. Keine noch so kleine Einmündung, kein Feldweg nebenbei ,nichts. Das Land links und rechts so weit man es sehen kann , langweilig platt.

Gelegentlich säumt die Autobahn ein fast ebenso langweiliger Wall links und rechts.Zur Aufmunterung gelangweilter Autofahrer hat man hier alle paar hundert Meter die „Bäume des Jahres „angepflanzt. So lernt man Eiche , Esche ,Wacholder und so weiter kennen, ob man will oder nicht, erfährt man wann denn der entsprechende Baum „Baum des Jahres „ war.

Aber halt. Abwechslung ist nahe in der Eintönigkeit.

Plötzlich erwacht das Navigationsgerät zum Leben.

Es ertönen solche geisterhaften Anweisungen wie „bitte wenden Sie“, Biegen Sie links ab“ An der nächsten Ecke scharf rechts“. Und dabei zeigt das verrückte Navigationsgerät, nein nicht die vor uns liegende Autobahn, sondern die Straßen der nahen Vergangenheit.

Wir sind im Gebiet des Braunkohletagebaus. Die Autobahn musste , wie die Straßen den gierigen Bagger weichen und wurde, man konnte sie schliesslich nicht völlig unter den Tisch fallen lassen, ein paar hundert Meter weiter wieder aufgebaut.

Das weiß das Navi nicht, denn dafür hätte ihm eine neue Karte installiert werden müssen, nur warum ? Die Reminiszenzen der jüngsten Vergangenheit treten nur hier auf, sie schaden nicht, die reale Autobahn hält die Geister in Schach.Ganz gerade führt sie weiter, keine Abfahrt stört die Gespenster aus dem Navigationsgerät. Es wird wohl noch eine ganze Weile zu hören sein das“bitte wenden Sie“ auf der Autobahn im rekultivierten Braunkohletagebaugebiet.

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Menschen im Kino

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Köln feiert..

 

Neun Jahre nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchives feierte Köln nun Richtfest beim Neubau.

Dabei kam eine Lichtinstallation die Vertrauen und Zuversicht darstellen sollte zum Einsatz. Sie sollte Dokumente und Förderer des Stadtarchives würdigen.

Lichtinstallationen sind bei der Stadt Köln zur Zeit das absolute Highlight der Darstellung der Kultur.

Nur wer immer diese hier plante , wobei nicht der Künstler Ingo Dietzel gemeint ist, hat ganz tief daneben gegriffen

Zwei Tage, Freitag, der eigentliche Tag des Richtfestes und Samstag sollte die Show zu sehen sein.

Der Neubau ist an den Kölner Wällen, genauer gesagt ,am Eifelwall gelegen.

Von Seite des Eifelwalls steht eine starke Bebauung der Lichtinstallation im Weg, so das nur die Rückseite des Rohbaus in Frage kam.

Das konnte man allerdings natürlicherweise von der Luxemburger aus nicht sehen, also musste jeder in die nächste Querstrasse ,die Hans Carl Nipperdey Str. gehen, der die Installation sehen wollte.

Von dort, durch einen Maschendrahtzaun über weite,s leeres Grundstück, war ganz in der Ferne die Installation zu sehen.

Hinweise wo genau die Installation zu sehen war fehlten.

Insgesamt wieder einmal typisch Kölsch, wir machen etwas, nur eben nicht so ganz richtig, et hätt ja noch immer joht jegange.

Das Geld das diese Installation kostete, hätte die Stadt an anderer Stelle sicher nutzbringender verwenden können , als diese doch enttäuschende Lichtinstallation.

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Graffiti

                                                                            Graffiti

 

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Was denn?

 

Wir haben Post bekommen, von der Telekom.

Im Brief“ Umstellung ihres Anschlusses am….“ werden wir informiert, daß die Telekom ihr Telefonnetz modernisiert.

Extra wurde zur näheren Erläuterung auch ein Informationsblatt beigelegt.

Das lasen wir mehrfach aufmerksam durch.

Alle Fragen, die der Mensch haben kann zur Umstellung seines Telefons, werden dort beantwortet.

Vertrag? Weiterbestand der Leistungen, die man gebucht hat? Wann soll umgestellt werden?Wie lange dauern die Arbeiten?

Antwort auf alle Fragen.

Wirklich alle?

Die wichtigste Frage oder die wichtigste Erklärung nämlich fehlt.

Was verändert sich positiv? Welche Vorteile hat die Umstellung für mich als Kundin?

Die  Antwort auf diese elementare Frage erschliesst sich uns leider auch nach mehrfachem Studium des Briefes nicht.

Am vielleicht fehlenden Abitur oder der eventuell fehlenden Ausbildung an der Universität kann es nicht liegen, das ist beides vorhanden.

Vielleicht muss man um den tieferen Sinn dieses Schreibens ,beziehungsweise die sich aus der darin angekündigten projektierten Umstellung ergebenden Vorteile für die Kundin zu verstehen, doch lieber erst einmal eine Professur erlangen..

Warten wir also ab , was da auf uns zu kommen soll.

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Blecharmee,Regenbogen und Kamellesammler…. Karnevalssonntag in Köln

 

Am Sonntag macht sich groß und klein mehr oder minder fantasievoll kostümiert auf, um Karneval zu feiern.

Schul und Veedelszöch in Köln.

Die meisten der fantasievollen Kostüme sind in mühevoller Handarbeit selbstgemacht.Wie die Schwellköppe und die Regenbogenkostüme mit Luftballons.Genauso wie die Gärtner haben die Kinder die in den Schulen angefertigt.

Es scheeppert hinter mir,als ob eine ganze Armee die Straße hinunter gerannt käme, dabei sind es nur zwei Koservendosendeckelritter.

 

Die „Ausbeute“ der Kamellesammler ist am Sonntag ungleich größer und auch leichter zu erlangen als am Rosenmontag.

Zu sehen waren allerdings ebenso klassische Kostüme , wie diese Lappenclowns und Indianer. Die Musikgruppe und die Chinesen. etwas ausserhalb des klassischen der CD Ritter

Müde Narren wurden so „abtransportiert“

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Poppe, nit kloppe …..Geisterzug Köln

 

Das diesjährige Motto des 27. Kölner Geisterzuges.

Der Geisterzug ist alternativ , jeder kann mitmachen. Im Gegensatz zu den anderen „offiziellen Zügen“ die doch einen erheblichen finanziellen Aufwand für den einzelnen Teilnehmer bedeuten , kann hier jeder mitmachen . Es gibt keine Kamellen( Bonbons) sondern dafür eine mehr oder minder politische Botschaft.

In diesem Jahr :

Poppe, nit kloppe mir trecke för dr Fridde.

In Anlehnung an das Motto „make Love not war“ der 60er Jahre.

Hier ein paar Fotos

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Reparatur mit Hintergedanken

 

Das Rad hatte, wie sich beim Putzen herausstellte ,einen leider völlig blanken Hinterreifen.

Das es ausserdem eine kleine Gangschaltung hat und ich nicht in der Lage bin Schrauben so fest anzuziehen, das mich wirklich nicht plötzlich ein Reifen überholt, blieb nur die Suche nach einer Werkstatt übrig.

Nicht ganz einfach ,wir sind keine „Kunden“ und viele hiesige Werkstätten bedienen nur „Kunden“ was immer das sei und wie immer man das wird. So wird es dem erstaunten Besucher dieser Unternehmen jedenfalls vom Personal mitgeteilt.

Ein paar der hiesigen Fahrradhändler meinen auch mit dem derzeitigen Boom ein gutes Geschäft machen zu können und lassen ihre Preise in den Himmel wachsen. 60 -70€ für das einfache Wechseln eines Reifens sind durchaus keine Seltenheit.

Nun ich hatte einen Händler gefunden , der mein Problem, wie er meinte für 35 € lösen wollte. Also nichts wie hin, war die angesagte Devise, sonst überlegt sich der das noch anders.

Beim Händler angekommen , nun da wurde es wieder einmal interessant.

Er hatte versprochen, der Reifen an sich sollte 20€ kosten. Die verbleibenden 15€ waren der Lohn.

Nun zunächst einmal der Reifen ,den sie hatten, sollte 29€ kosten, besonders sicher wurde mir versichert. Und rundherum noch ein Reflektorstreifen, den wie ich weiß, merkwürdigerweise fast alle Räder haben..

Ich wollte den Reifen für 20€ haben, musste also noch einmal wieder kommen, denn den mussten sie, wie sie versicherten, erst einmal bestellen.

Haben sie auch gemacht , sah nur merkwürdigerweise genauso aus, wie der Reifen, den sie mir eine Woche zuvor für 29€ angeboten hatten.

Aber vielleicht haben sich ja die Preise geändert und nun war s billiger..

Problem war nur, mein Versuch vor einem Jahr den Lenker höher zustellen. Ich hatte nämlich die Schraube dafür nicht mehr richtig fest bekommen, das sollte nun geändert werden.

Ich bat den Händler, mir doch bitte die Schraube fest zuziehen. Fehler? Er behauptete ,da wäre wohl ein neuer Lenker fällig. So könnte er mich nun ganz sicher nicht auf die Straße lassen.

Ein wenig mulmig war mir schon. Nur, ich kenne ja die Herrschaften. Also wurde er gebeten, mir doch den Fehler zu zeigen und siehe da, der Lenker konnte doch festgestellt werden.Keine Rede mehr von neuem Lenker

Weiter zum Reifen, dem ursprünglichen Grund meines Besuchs. Da wurde probiert mir auch einen Schlauch zu verkaufen, angeblich kaputt. Die Frage ,weshalb dann das Rad auf seine eigenen Reifen zum Händler fahren konnte , heilte ihn auch von der Idee ,mir zusätzlich 7,50€ abknöpfen zu können.Den Schlauch, den er ja ,um mir einen neuen andrehen zu können ,mal eben schnell ein wenig kaputt gemacht hatte, durfte er selber zahlen.

Das beste, nun funktioniert auch die Gangschaltung wieder perfekt. Die Kette war nämlich ein wenig zu lang und ich hatte letztes Jahr einen anderen Händler gebeten , das Hinterrad ein wenig zu korrigieren, damit die Kette, die das Problem verursachte, wieder stramm saß.Ich wollte eigentlich nur vermeiden, das mich ,wenn ich es selbst mache, das Hinterrad irgendwann überholt, weil ich die Schrauben nicht ausreichend festziehen kann.

Der hatte allerdings die grandiose Idee, mir zu erklären, das läge nicht an der Kette und damit wäre es nicht sinnvoll das Hinterrad ein wenig zu korrigieren, das Problem wäre das Innere der Achse und die Lösung ,die sollte mal eben 80€ kosten.Das Rad fuhr deshalb bis jetzt ohne Gangschaltung.

Die dabei immer wiederkehrende Frage , halten diese Händler ihre Kunden eigentlich für völlig verblödet, ist dabei wohl durchaus angemessen, denn ich bin ganz sicher nicht die einzige Kundin, der man versucht mit solchen Behauptungen Geld aus der Tasche zu ziehen . Sicher wird man da auch häufig Erfolg haben.

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Frühling kommt

      Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

                                                 Eduard Mörike (1804 – 1875)

Anstatt Eduard Mörikes im Gedicht besungene Veilchen fand ich Krokus eine ganze Wiese, Schneeglöckchen, Hamamelis und Winterling

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