Brühler Döppe und Buremaat..Fotos erlaubt

 

Bei unserem Besuch des Brühler Döppe- und Buuremaats passierte es wieder.

Aber erst mal für die hochdeutsch  sprechenden  unter uns,Töpfe und Bauernmarkt.

Immer wieder werden wir auf Märkten, Straßen und Plätzen, in Parks angesprochen, man möchte uns das fotografieren verbieten.

Man wünscht kein, beziehungsweise verbittet sich ein Foto. Das kommt, weil wir mit einer normalen Kamera ,anstatt mit dem heutzutage üblichen Smartphone , bei dem man ja gar nicht merkt, das ein Foto gemacht wurde, fotografieren.

Wenn dann der Hinweis auf den öffentlichen Raum erfolgt, in dem Fotos erlaubt sind,meint man sich ganz schlau auf das“ Recht am eigenen Bild“ berufen zu können und wird mehr oder weniger pampig frech unverschämt. Viele dieser Mitbürger werden in den USA zu Recht als „white trash“bezeichnet, bleiben wir statt beim „weißen Abfall“beim guten europäischen Proleten, der meint sich an fotografierenden Mitbürgern ausleben zu dürfen.

Vielleicht sollte an dieser Stelle wieder einmal das ach so viel beschworene „Recht am eigenen Bild „ erklärt werden.

Dieses Recht ist ausschließlich auf eine Person bezogen , nicht auf Autos, nicht auf Hunde , nicht auf Gebäude .

Es bezieht sich darauf, wenn man eine bestimmte nicht im öffentlichen Interesse stehende Person ablichtet und das Foto veröffentlichen möchte, nicht wenn man eine Szene auf der sich eben auch Personen befinden, ablichtet, wie beispielsweise eine Straße auf der Personen gehen.

Das Recht bezieht auf die Veröffentlichung, nicht auf das fotografieren an sich. Man darf Fotos auf denen bestimmte Personen als Hauptbestandteil des Fotos zu sehen sind , nicht ohne Einwilligung veröffentlichen. Die Besucher eines Marktes aber sind nicht der Hauptbestandteil eines Fotos, sondern der Markt ist der Hauptbestandteil, wer also nicht auf einem Foto erscheinen möchte, das  möglicherweise veröffentlicht wird, darf dort nicht hingehen..

Nun zum Döppe- un Buuremaat, ein Markt mit Keramikern ,mehr oder minder ambitionierten Hobbykünstlern und Essen.

Überhaupt Essen scheint der Hauptgrund für die meisten Märkte zu sein ,angefangen gewöhnlichen Bratwurst, über Flammkuchen bis zu Käse- und Wurstspezialitäten. Man durfte alles kaufen und viel probieren. Es gab Imker und Süßwarenhändler, natürlich auch die unvermeidlichen Händler für hoch- und nicht ganz so hochprozentiges.

Da kamen die Hobbykünstler, genau wie die professionellen Marktbeschicker fast ein wenig zu kurz. Keramiker wie die Macher der Badenden.

Oder Blumenkünstler wie die Hersteller der Schildkröte.

Etwas ganz besonders ist die Nussschale mit Fliegenpilz, der Hersteller erklärte mir im Gegensatz zu den anderen Anbietern, die solche Dinge drechseln ,schnitzt er diese Teile. Ich muss es sehr bewundern, die Geduld hätte ich nicht.

Zu denjenigen die sich wieder einmal daneben benahmen mit ihrem eingebildeten „Recht am eigenen Bild“ gehörte der Verkäufer dieser Schilder.

Nett dagegen war die Dame die Bunzlauer Geschirr verkaufte. Besonders schön der Strauß aus verschiedenen Hortensiensorten aus ihrem Garten , wie sie uns erklärte.

Der Döppe -un Buuremaat findet einmal jährlich im Sommer in Brühl statt, dieses Jahr am 5.und 6. August.

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Straßenfotografie 63

                                                                Zwiebeln

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Ei Ei Ei vom Lande

Die große Stadt ist leer gefegt

…oder eben doch nicht so ganz.

Sommerferien, nun sind die Wochen in denen alle Bundesländer Sommerferien haben. Viele genießen ihren Urlaub in fernen Ländern an der See oder im Gebirge.

In der Stadt findet man nun ein anderes ,ungewohntes Bild. Viele Geschäft, die von Inhabern geführt sind, haben geschlossen. Es lohnt nicht oder man ist selber in Urlaub.

Sicher die Strassen sind leerer und ein Parkplatz ist viel einfacher zu finden. Leergefegt?

Die Stadt wurde von anderen übernommen.

Nicht nur Touristen sind nun zahlreich vertreten. Nein, eine ganz andere Spezies hat die Stadt übernommen.Viele Daheimgebliebene haben gerade das Geld für einen Besuch in der großen Stadt. Sie bevölkern nun die Strassen,

Leider wissen sie nicht so ganz genau, wo sie eigentlich hin möchten mit ihren Kennzeichen ,die sie als Landeier ausweisenund wie es scheint, gibt es in diesem Land mehrere Straßenverkehrsordnungen.

Zumindest zwei, eine für die Stadt und eine für Landeier. Und diese beiden stimmen leider in wesentlichen Punkten eindeutig nicht überein.

So scheint auf dem Land die Regelung zu gelten „lass niemals jemanden in deine Spur ,weder hinter dir, noch vor dir“.

Im städtischen Verkehr bedeutet das dann , abbiegen für den auf der linken Spur fahrenden , der zunächst nach rechts wechseln muss , faktisch nur sehr schwer möglich. Das Landei hält mit , langsamer oder schneller werdend, damit ….eben nur ja keiner in seine Spur kommt.

Wenn dagegen unser Landei einen Parkplatz erspäht hat, wird es munter, quer über alle Spuren drängt es sich durch..der Parkplatz muss sein werden!

Die Existenz von Navigationsgeräten leugnet das Landei sowieso beharrlich oder es hat sich ihm noch nicht erschlossen ,wie die Teile zu benutzen sind, in jedem Fall fahren die Landeier ziemlich planlos durch die Stadt.

Weshalb sollte man weiterfahren wenn die Ampel grün ist? Schließlich sind auf dem Land auch die Wiesen grün und da fährt man auch, wenn man mag.. Und nun ist man ja schon mal in der großen Stadt, da will man ja auch Fotos haben. Aber aussteigen und dafür vorher einen Parkplatz suchen ?Das geht einfacher aus dem Auto. Alle anderen können warten, bis die Landeier mit ihren klappernden Kisten weiterfahren. Ob auf dem Land der Treckerführerschein ausreicht, um ein Auto fahren zu dürfen? Manchmal kann man sich des Anscheins nicht erwehren.Zumindest wenn die Landeier bar jeglicher Ahnung oder Anerkennung der hier gültigen Verkehrsregeln durch die Stadt cruisen.. Wie gut das es viele Radarüberwachungsgeräte,sogenannte Blitzer gibt, das Geschäft der Stadt muss äußert profitabel sein in diesem Monat.Dafür sorgen schon die Landeier.

In den Geschäften kann man dann auch die unmaßgebliche Meinung des Landeies zu allem und jedem vernehmen , die wird ungefragt , dafür lautstark geäußert ob zu Sonderangeboten ,Ausverkauf,Wetter , Verkäuferinnen und anderen Kunden, das Landei hat überall seine Meinung zu die es natürlich ungefragt lautstark verbreitet.Nein, Donald Trump sitzt noch in Amerika, er hat hier nur reichlich Nachahmer gefunden.

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Straßenfotografie 60

                                                         was piept denn da?

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Unwillkommene Diebe

 

Wir sahen im TV einen Beitrag über die Tricks der Trickbetrüger, diese Art der Straftaten nimmt immer mehr zu.

Uns war gar nicht so bewußt, wieviel kriminelle Energie dabei von den Tätern aufgewandt wird.

So gibt man sich als Polzeibeamter aus um die Verstecke der Wertsachen zu erfahren, die man dan natürlich klaut.Man erklärt schwanger zu sein, sich nicht wohl zu fühlen , um Zutritt zur Wohnung zu erlangen, selbstverständlich mit Hintergedanken reiche Beute zu machen.

Niemals jemanden unbekanntes in die Wohnung lassen, lautet die ausgegeben Devise.

Polizei , Wasserwerke und andere Unternehmen ,die die Wohnung betreten möchten, haben nichts dagegen, wenn man die zuständige Dienststelle anruft, um sich den Besuch bestätigen zu lassen.

Wem das nicht gefällt der hat in der Wohnung nichts zu suchen. Waren das noch Zeiten, als man ohne Bedenken dem Ableser der Heizung, dem vom Hauswirt geschickten Installateur oder der Besucherin des im Urlaub befindlichen Nachbarn nicht nur die Tür öffnete, sondern sie auch bedenkenlos in die Wohnung bitten konnte. Heute ist höchste Vorsicht geboten. Und man lässt solche Besucher besser vor der geschlossenen Tür warten, bis ihre Identität zweifelsfrei verifiziert ist.

Wir haben es uns eigentlich zur Gewohnheit gemacht, den Hauswirt anzurufen und uns diese bei Brunata oder dem Installateur ,bestätigen zu lassen.

Die Besucherin der in Urlaub befindlichen Nachbarin bleibt vor der Tür und kann dort eine Nachricht an ihre abwesenden Freunde schreiben.

Schmuck wird von geschickten Taschendieben genau mal eben auf der Straße geklaut, wie Portemonnaie , Handy oder gleich die ganze Handtasche.

Dann ist nicht nur das Geld weg , dann sind auch Daten in fremden Händen die weitere taten nach sich zihen können. Dann müssen Schlösser ausgetauscht , gegebenfalls Fahrzeuge sicher untergebracht werden. Man betrauert den Verlust von Erinnerungen wenn Schmuck oder Handy weg sind.

Dagegen muss man etwas unternehmen können

Wir haben uns seit Jahren zur Regel gemacht unseren echten Schmuck nur noch bei Veranstaltungen bei denen man nur ein kurzes Stück auf der Straße gehen muss , wie vom Restaurant zum direkt daneben gelegenen Parkplatz, oder in häuslicher Umgebung zu tragen. Auf diesen ganz kurzen Wegen tragen wir den Schmuck dann auch sicherheitshalber durch Mantel oder Jacke verdeckt.

Wir möchten die Möglichkeiten uns zu beklauen weitestgehend ausschließen.

Für die Öffentlichkeit haben wir uns eine Kollektion Modeschmuck zugelegt, die zu jeder Gelegenheit etwas passendes bietet.. Wenn es weg ist, wäre schade, aber kein großer Verlust.

Modeschmuck wird ja in einschlägigen Geschäften in allen Richtungen in reichlicher Auswahl angeboten. Ob man nun den Goldring als Imitation sucht oder einfach etwas , das für jedermann als Modeschmuck erkennbar ist.

Autoschlüssel und Hausschlüssel haben wir übrigens nach Möglichkeit nie in der Handtasche, sondern in der Jacken oder Manteltasche.Wird die Handtasche nämlich einmal geklaut, kann der Täter sonst seelenruhig mit unserem Auto zur Wohnung fahren, um sich weiter zu bedienen.

Überhaupt Handtasche ein Thema. Immer wieder werden Frauen Opfer von dreisten Dieben, die ihnen Wertgegenstände aus der Handtasche oder gleich die ganze Handtasche klauen.Sicher das so etwas nicht passiert , kann man nie sein.

Aber den voraussichtlichen Schaden minimieren kann man schon.

Wir räumen jeden Abend die Handtasche ganz aus. Am nächsten Tag kommt nur in die Handtasche was wir wirklich unbedingt brauchen. Der Ersatzschlüssel vom Auto bleibt genauso zu Hause, wie die dazugehörigen Papiere, wenn bei diesem Gang aus dem Haus das Auto nicht benötigt wird.

Die Krankenversicherungskarte kommt nur mit, wenn ein Besuch beim Arzt ansteht.

Geld in bar ,ist weg , wenn es geklaut worden ist. Also nehmen wir nur ganz geringe Summen in bar mit nie mehr als höchstens 20 € , es gibt überall Bankautomaten, wenn wirklich Bares benötigt wird.

Wenn wir keine Postkarten schreiben möchten brauchen wir kein Adressbuch, wenn wir keine Termine machen müssen, brauchen wir keinen Terminplaner mitzunehmen.

Die Handtasche enthält wirklich nur was dringend gebraucht wird. Spiegel, Kamm, Taschentücher, Portemonnaie, die Karte nicht im Portemonnaie, sondern extra im Seitenfach aufbewahrt , Handy und Brille, aber hierbei nicht die teure Brille vom Optiker, wir nehmen eine billige Lesebrille mit.

Das verhindert zwar nicht , das wir beklaut werden, aber es mindert die Verluste. Und man muss nicht alles neu besorgen, wenn man das Pech hatte einer der zahlreichen Taschendiebsbanden zu begegnen.

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Straßenfotografie 62

                                                                      Raps

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Straßenfotografie 59

                                                              Spatz 1

 

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Strassenfotografie 58

                                                        alte Werbung

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Straßenfotografie 57

                                                  Vergangenheit Live : Nissenhütte

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Zum Tode des emeritierten Kölner Kardinals Joachim Meisner

Nun ist er also tot, der ehemalige Kardinal von Köln Joachim Meisner und Köln trauert.

Er hat polarisiert in Köln und in seinem Bistum.

Sie haben sich an ihm gerieben, seine Schäfchen in seinem Bistum. Nicht nur diejenigen, die der röm. Kath. Kirche angehörten, Funktionsträger waren. Auch die kleinen, die normalen Menschen.Man mußte nicht einmal Mitglied seiner Kirche sein, eine Meinung über den Kardinal aus Berlin, aus der ehemaligen DDR, hatte wohl jeder in Meisners Kölner Diözese.

Ihm ging es wie vielen nicht Rheinländern in Köln. Man kann es noch so sehr versuchen, noch so lange dort wohnen, man gehört irgendwie nicht richtig dazu.Man kommt nie so ganz richtig an , im Rheinland.

Er hatte dezidierte Meinungen, war konservativ und stand dazu, keine guten Karten in der rheinischen Zivilgesellschaft.

Nun ist er tot, der emeritierte Kardinal. Und Köln entdeckt auf einmal seine Liebe zu ihm.

Er wird aufgebahrt, er bekommt einen  Leichenzug der einer Prozession ähnlich sein soll.

Es gab bereits erste Würdigungen, weitere werden folgen. Nun kann man ihn annehmen in Köln, als einen der ihren.Nun kommt ja auch kein Widerspruch mehr von diesem Streiter G´ttes.

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