Wie wollen wir leben??

 

Die Zeit der Straßenfeste hat wieder begonnen.

Ein ganz großes ist das „Straßenland Festival“ in Köln. Eigentlich kein Straßenfest, eher ein Angebot verschiedener Anbieter zu überlegen, was es es alles für Möglichkeiten gibt.

Dafür wurde eine der Hauptverkehrsverbindungen in der Kölner Innenstadt, die Nord Süd Fahrt für einen Tag gesperrt.

Hin kam man trotzdem einfach, denn die öffentlichen Verkehrsbetriebe hatten gleichzeitig einen Ticket freien Tag.

Also haben wir uns aufgemacht, um einmal die neuen Möglichkeiten zu prüfen.

Ich habe versucht einen E Scooter zu fahren.

Für mich eindeutig zu schnell. Man konnte auch E Bikes ausprobieren, aber da bleibe ich lieber bei meinem alten Veloziped. Muss ich selber antreiben, dafür fühle ich mich sicher und belaste die Umwelt gar nicht. Denn auch die Herstellung von Strom kostet ja Geld und wie man an den Braunkohle Demonstrationen unschwer erkennen kann, Energie.

Es gab mehrere Sektionen auf der Nord Süd Fahrt , leider war die gesamte Strecke zu lang , so das wir nicht alles ansehen konnten.

Es gab Start up Village und Urban City , Mobility City und Rave Village. Warum das alles in englisch sein musste ,erschließt sich mir leider nicht.

Also versuchen wir es auf deutsch.

Es gab die Möglichkeit einen Unverpackt Laden kennenzulernen, der mich nicht überzeugte, denn erst einmal muss man die ganze Behältnisse , in die man die Waren füllen möchte, besorgen oder gar nähen. Plastikdosen sind nämlich, wie mir gesagt wurde, nicht erwünscht. Also vielen Dank , aber nein danke.

Einen freundlichen Hahn lernte ich kennen ,prächtig oder?

Und ich bin mit dem Tandem gefahren, Da gibt’s einen Verein „weiße Speiche“ wo mit Tandems Blinde und nicht Blinde zusammen Rad fahren, aber auch hier Danke, aber ,nein danke. Denn ich mag nun mal Radfahren, aber keine wie auch immer geartete Uniform oder vorgeschriebene Kleidung.

Blieben die Abfall Wirtschaftsbetriebe ,die versuchten zu erklären wie lange etwas benötigt , zu verrotten , ganz schön lange, Die Plastikverpackungen von Süßigkeiten brauchen etwa 45 Jahre, Nur das ist eigentlich nicht relevant, denn die landen sowieso in der Müllverbrennung.

Das Fritten 3,50€ kosten sollten ,lies uns nachsehen , ob die vielleicht vergoldet wären, war aber nicht so.

Dafür gab es gegen ein Pfand von 1€ für den Becher soviel Wasser ,wie man wollte vom örtlichen Wasserwerk.

Auch der FC war mit Hennes vertreten.

Und die Polizei. Dort konnte man die Sicherheit des Fahrradschlosses prüfen lassen, wenn man es denn dabei hatte, hatte ich nicht. Aber einen guten Rat gabs trotzdem Fahrrad immer an etwas festes anschließen , nie nur mit sich selber sichern.Also Nie Hinterrad an den Rahmen anschließen, sonder den Rahmen an einen Baum oder ähnliches anschließen, sonst ist das Rad schnell weg.In den Tunneln der Nord Süd Fahrt konnte man dafür, auch die Kultur kam nicht zu kurz, Chören zuhören.

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