Wie geht das denn an???

 

Wir legen großen Wert auf gute Kleidung. Chic , aber klassisch zeitlos , soll unsere Mode sein. Wir tragen faktisch ausschließlich Markenware gehobener ,vorzugsweise deutscher Labels.Jede Saison wird die Garderobe um 3-4 neue Stücke ergänzt, während andere Stücke ein neues zu Hause suchen müssen.

In unseren Schränken befinden sich nur wenige Kleidungsstücke , die einen Einkaufswert vom unter 70€ hatten.

Den haben wir selbstverständlich nicht vor zu zahlen.Typisch norddeutsch sparsam, nicht geizig, fanden wir verschiedene Möglichkeiten ,uns sehr gut und teuer zu kleiden, ohne das entsprechende Geld dafür ausgeben zu müssen

Warum ich das erzähle?

Wir fragen uns wie das möglich ist?

So kaufen wir beispielsweise Sommerkleider eines guten deutschen Labels

für 159,99 € und 179,99€. Das haben wir nicht bezahlt, sehen wir auch gar nicht ein.

Bis Saisonende warten um dann im jetzt“ Sale“ genannten Ausverkauf zu stöbern ist auch nicht unser Ding.

Wir kaufen selbstverständlich zu beginn der Saison.Und viele Stücke die wir erwerben finden wir in entsprechenden Publikationen wieder, wenn wir denn einmal nachsehen.

Also wie in unserem Beispiel 159,99€ für ein Sommerkleid. Wir haben, es sei nun hier verraten ganze 15€ dafür gezahlt.

Da fragt man sich doch, als typische norddeutsche Kauffrau, wie geht das denn an?

Unser Kleid benötigt Stoff, muss zugeschnitten und genäht werden, gut es wird nicht in Deutschland gefertigt werden, werden seine Schwestern, die zum höheren Preis verkauft werden, aber auch nicht.

Das Label möchte verdienen und unser Verkäufer ist auch nicht die Caritas für gut verdienende Mitmenschen,die einfach nicht die vom Hersteller vorgesehenen Preise für Endverbraucher zahlen möchten.

Wir kaufen im Outlet, nicht in großen Outlets , in denen sich mehrere Firmen niedergelassen haben. Unsere Lieferanten machen lieber ihr eigenes Ding und haben sich normale Geschäftslokale angemietet um ihre Ware , die sie von verschiedenen Herstellern beziehen , zu verkaufen.

Trotzdem, an den Kleidern sind keine Mängel zu finden. Sie entsprechen voll und ganz dem vom Hersteller zu erwartenden Qualitätsstandard.

Da fragt man sich doch, was mag so ein Teil in der Herstellung kosten, wenn es für diesen Bruchteil des vom Hersteller vorgesehenen Preises abgegeben werden kann? Wobei alle auch noch verdienen möchten. Wie viel kalkulatorischer Aufschlag ist dabei gerechnet. Ich mag es mir gar nicht ausrechnen.

Es handelt sich wohl um Überproduktionen. Man überlegt seitens des Herstellers wie viel Stücke man von dem einen oder anderen Modell absetzten kann, kalkuliert eine saftigen Aufschlag ein. Wenn dann nur ein Bruchteil vom Handel geordert wird, kann man den verbleibenden Rest preiswert abgeben, diese Kleider sind dann schon durch die vom regulären Handel georderten Kleider bezahlt.

Aber was zeigt uns das?

Unsere Gesellschaft lebt im Überfluss, was uns ja allen bereits hinreichend bekannt sein sollte und Preise , die Hersteller und damit der reguläre Handel haben möchte sind nur als Vorschläge zu sehen, die allerdings keinerlei ,wie auch immer geartete Grundlage beinhalten. Man kann auch sagen , man hat schlicht nicht kalkuliert, sondern gewürfelt.

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