Was dagegen ,das wir dafür sind???? Kippa Colonia

 

Wir besuchten auf der Solidaritätskundgebung „Kippa Colonia“ am 25. 04. vor dem Dom und mit uns zahlreiche Kölner bekannte, wie die 1. Bürgermeisterin Elfi Scho Antwerpes und unbekannte .

Traurig, das wir im Jahr 2018 dafür demonstrieren müssen, das jeder Mensch seine Religion ausüben darf .

Das wir uns solidarisch mit der jüdischen Gemeinde erklären , die Kölner Gemeinde wird übrigens als älteste Gemeinde Deutschlands gesehen, wenn es darum geht ,daß Kinder nicht bedroht oder beschimpft werden dürfen, nur weil sie eben Juden sind. Das Kippa genauso zu dieser Gesellschaft gehört wie Hut , Base Cap oder Mütze.

Das sind unsere Nachbarn ,unsere Landsleute, die haben nicht nur ein Recht hier so zu leben, wie sie möchten, die bereichern auch seit Jahrhunderten die hiesige Kultur man denke nur an Heinrich Heine , Felix Mendelssohn Bartholdy.

Die haben sogar schon vor Jahrhunderten für den Dom ein Kirchenfenster gespendet. Die Familie Oppenheim war der großzügige Spender, obwohl die Oppenheims … aber das kann man sich wohl denken..

Wir fragen uns ,mit welchem Recht greifen da Leute unsere Nachbarn an?

Das hatten wir schon einmal vor über 70 Jahren, das brauchen wir heute ganz sicher nicht mehr.

Darum ist es gut das Gerd Buurmann diese Solidaritätskundgebung organisiert hat.

Und es ist erschreckend das der Zentralratsvorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland , Josef Schuster, vor dem tragen der Kippa in deutschen Großstädten warnen muss, es wäre viel schöner wenn wir alle mit der jüdischen Gemeinde ihre Feste wie Passah, Chanukka und Laubhüttenfest feiern dürften.

Es ist traurig das Juden schon wieder das Gefühl haben sich unsichtbar machen zu müssen, sich verstecken zu müssen, weil sie sonst mit Angriffen zu rechnen haben.

Auch der Vorsitzende des Zentralmoschee in Köln sprach übrigens auf der Kundgebung ein Grußwort. Er meinte, es ginge ja wohl nicht, daß Menschen ,seine Nachbarn ,wegen ihres Glaubens mit Angriffen zu rechnen hätten. Da hatten wir allerdings das Gefühl, es war wohl eher das Gefühl ,das der Dieb hat . Er ist nicht traurig das er geklaut hat, er ist traurig, das er erwischt wurde. Denn es liegt doch an den Moscheegemeinden auf ihre in diesem Fall meist männlichen Mitglieder entsprechenden Einfluss zu nehmen , ihre jüdischen Mitbürger in Ruhe zu lassen, weder die Kinder zu animieren die jüdischen Mitschüler zu drangsalieren noch jüdische Menschen überhaupt nur weil sie eben Juden sind zu bedrohen , belästigen oder sogar körperlich anzugreifen.

Und darum wir sind dafür das jeder seinen Glauben leben soll ,besonders unsere jüdischen Nachbarn, wer etwas dagegen hat, der gehört eben hier nicht hin.

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