Von Forts und Gärten und ein wenig Kölner Romantik

 

Köln, die ehemalige Festungsstadt ,kann mit zahlreichen,leider nach dem 1. Weltkrieg aufgrund des Versailler Vertrages teilweise zerstörten, Forts aufwarten.

Aus einigen wurde in den 20 er Jahren etwas anderes und viele verschwanden ganz einfach.

Unser heutiges Fort gehört weder zu den nach dem Versailler Vertrag geschleiften, verschwundenen Forts , noch zu den teilweise erhaltenen ,umgewidmeten Forts.

Trotzdem ist es wichtig für die Entwicklung der Stadt. Seine Existenz , wie sich herausstellte viel zu nahe an der damaligen Stadtgrenze , ermöglichte einen der ersten wunderschönen Parks in Köln.

Wir sprechen vom Fort IV , dem Fort Paul Erbherzog von Mecklenburg, das 1887 aufgegeben , die Entstehung des Volksparks ermöglichte.

Fort IV wurde in die Anlage integriert. So kann man heute noch die beiden Türme und die Enveloppentore , sowie das Kernwerk und den Kehlgraben unschwer identifizieren.

Am einen Tor kann man sogar noch die Vorrichtung erkennen, die es damals ermöglichte die, längst verschwundene, Zugbrücke zu bedienen.

Auf dem Gelände des Forts befindet sich ein ruhiger Rosengarten ,der zum verweilen und lesen geradezu einlädt.

Nachdem der Stadtverordnete Commercienrath Wilhelm Kaesen die um das Fort herumliegenden Grundstücke aufgekauft und der Stadt geschenkt hatte, stand einem Park nichts mehr im Weg. Der Stadtverordnete bekam übrigens dafür ein Denkmal im Volksgarten.

Der damaligen Stadtbaumeister Josef Stübben und der Gartenbaudirektor Adolf Kowallek planten und gaben1887 den Volksgarten in Auftrag .

Um den Volksgarten befindet sich eines der besseren Wohnviertel Kölns mit einer teilweisen Bebauung mit Gründerzeit und Jugendstilhäusern, die nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaut wurden.

Es gibt einen künstlichen Wasserfall und zahlreiche uralte Bäume

Im Volkspark ist auch ein großer See, auf dem man Tretboot fahren kann, am Ufer gibt es einen Biergarten.

Der Volksgarten, in der südlichen Neustadt gelegen , ist in das Grünkonzept der Stadt Köln eingebunden.

Der sogenannte Grünzug Süd beginnt am Volksgarten und erstreckt sich über den Fritz Enke Volkspark Raderthal, die Brühler Schlösser , sowie den Naturpark Rheinland Kottenforst /Ville bis nach Bonn.

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