Zum Tode des emeritierten Kölner Kardinals Joachim Meisner

Nun ist er also tot, der ehemalige Kardinal von Köln Joachim Meisner und Köln trauert.

Er hat polarisiert in Köln und in seinem Bistum.

Sie haben sich an ihm gerieben, seine Schäfchen in seinem Bistum. Nicht nur diejenigen, die der röm. Kath. Kirche angehörten, Funktionsträger waren. Auch die kleinen, die normalen Menschen.Man mußte nicht einmal Mitglied seiner Kirche sein, eine Meinung über den Kardinal aus Berlin, aus der ehemaligen DDR, hatte wohl jeder in Meisners Kölner Diözese.

Ihm ging es wie vielen nicht Rheinländern in Köln. Man kann es noch so sehr versuchen, noch so lange dort wohnen, man gehört irgendwie nicht richtig dazu.Man kommt nie so ganz richtig an , im Rheinland.

Er hatte dezidierte Meinungen, war konservativ und stand dazu, keine guten Karten in der rheinischen Zivilgesellschaft.

Nun ist er tot, der emeritierte Kardinal. Und Köln entdeckt auf einmal seine Liebe zu ihm.

Er wird aufgebahrt, er bekommt einen  Leichenzug der einer Prozession ähnlich sein soll.

Es gab bereits erste Würdigungen, weitere werden folgen. Nun kann man ihn annehmen in Köln, als einen der ihren.Nun kommt ja auch kein Widerspruch mehr von diesem Streiter G´ttes.

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