Köln wird modern….Stadtmuseum Teil 3

 

 

 

Nach Napoleon wurde Köln erst einmal preußisch. Der Kaiser half den Kölnern ihren Dom fertig zu bauen.

Der erste Weltkrieg brachte für Köln eine Menge Unannehmlichkeiten. Es gab Schilder und Ämter mit heute merkwürdig anmutenden Namen wie Kriegswirtschaftstelle und Massenspeisung.

Und es gab Marken und Ersatzstoffe, wie EOZET das als Ersatzstoff für den nicht ausreichend vorhandenen Einmachzucker diente.

Die Devise „Gold gab ich für Eisen „ wurde massiv propagiert, von irgend etwas musste ja der Krieg bezahlt werden.

Nach dem Krieg wurde das Rheinland besetzt in Köln von den Engländern, die erst einmal den Karneval verboten. Es gab eine Menge und Verbote. Manche davon wünscht sich die heutige Polizei ganz sicher ab und an zurück, wie der 1918 verbotene Verkauf von Papierschlangen und Feuerwerkskörpern.

Der Karneval wird ab 1925 wieder in Anfängen gefeiert, das zeigt das Bild des von uns sehr geliebten Malers Heinz Kroh. Erst waren nur Sitzungen erlaubt ,der Straßenkarneval wurde verbotenerweise gefeiert. Der erste Rosenmontagszug musste bis 1927 warten.

Es werden Autos gebaut in Köln bei Ford. Das verdankte Köln dem rührigen Oberbürgermeister Konrad Adenauer ,der Ford 1929 nach Köln holte. Henry Ford persönlich legt 1930 den Grundstein zum Werk von Ford in Köln.

Luftschutz wurde schon 1936 geübt und ausgestellt, man übte früh für den 2. Weltkrieg.

Der 2. Weltkrieg hinterließ den Kölnern dann ein heute noch explosives Erbe.

Das Puppentheater Hänneschen ,das 1802 gegründet wurde , spielt noch heute in seinem Haus am Eisenmarkt, die aufgeführten Stücke sind nicht nur für Kinder, sondern genauso oft für Erwachsene . Köln leistet sich ein Puppenspieltheater, denn das Hänneschen wird von der Stadt finanziert, der es ja auch seit 1926 gehört. Die Figuren sind seit Jahrzehnten bekannt und beliebt in Köln. Die Figuren sind sogenannte Stabpuppen, also keine Marionetten, die an Fäden hängen würden.

Übrigens das Stadtmuseum ist sehr modern , wer keine Lust hat die ganzen Schilder zu lesen , es gibt die Möglichkeit, sich die ganzen Informationen auch vorlesen zu lassen.

In jedem Fall lohnt sich ein mehrfacher Besuch, denn alles kann man gar nicht beschreiben , was man dort sehen kann.

 

Stadtmuseum Köln im ehemaligen Zeughaus

Zeughausstr. 1-3

Köln

Mo geschlossen

Die 10:00H bis 20:00H

Mi-So 10:00H-17:00H

 

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