Bücher, Bücher 11

Ein Bild, das Angelique im Pariser Musée de Orsay zeigt, das konnte nicht das Ende der Geschichte zwischen Angelique und Zal aus Christopher Brockmyres „Die Hohe Kunst des Bankraubs“sein.

Es war ein wenig Recherche notwendig bei der sich herausstellte, es gibt eine ganze Reihe von Kriminalromanen mit Angelique als Hauptfigur. Also eigentlich drei. „Die hohe Kunst des Bankraubs“ist dabei der zweite Teil und das einzige Buch, das ins deutsche übersetzt wurde, das erzählte mir der“ Buchhändler meines Vertrauens“,der unseren etwas entgegen dem Mainstream gelegenen Geschmack ,was Bücher betrifft, teilt.

Das erste Buch der Serie scheint vergriffen zu sein, aber das dritte Buch „ A snowball in hell“ ist als Taschenbuch ,leider nicht in Deutsch erhältlich.dsc05017

Aber nun zum Buch:

„A Snowball in Hell“ ist wieder ein skurriler ,spannender Brockmyre Krimi. Personen, die wir bereits aus der „hohen Kunst des Bankraubes „kennen, sind auch hier wieder mit von der Partie.

Gleich zu Beginn wird dem Leser erklärt, wie ein Moslem meint ins Paradies zu kommen.

Aber dann tritt ein irrer Massenmörder auf, den das Publikum wohl im ersten Band kennen lernte, im zweiten Band fand er nur am Rande Erwähnung.

Er mordet perfide ,unser Massenmörder und die Polizei braucht alle Hilfe , die sie bekommen kann, um ihm das Handwerk zu legen.

Als die Angelegenheit für Angelique persönlich wird, sucht sie Zal Innes, den genialen Bankräuber und ihre große Liebe..

Der hat mittlerweile einen ehrlichen, wenn auch ungewöhnlichen Beruf.

Aber mehr sei hier nicht verraten. Selber lesen macht Freude.

Das Buch läßt sich sehr gut lesen, auch wenn man kein Jahr im angelsächsischen Sprachraum verbracht hat.

Allen wegen der bis zum überraschenden Ende spannenden Unterhaltung lohnt es, sich die Mühe zu machen dieses Buch zu besorgen.

Das Buch ist sehr empfehlenswert.

Christopher Brockmyre: A Snowball in Hell

Abacus

ISBN 978-0-349-12051-5

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