Von Handel, Wandel und Marx

 

 

Wenn man von der Börse wieder in Richtung Markt geht, kommt man bei Marx vorbei , genauer beim Haus Vorwärts in der Sandstraße, wo der olle Marx oben als Statue steht. Das ist weil da früher der Arbeiterverein der Zigarrenmacher seinen Standort hatte.

Bismark reitet dagegen vor dem Dom. Ihm haben die Bremer eine Statue gewidmet, obwohl mit Kaisern und Königen hatten sie es eigentlich nie so, als freie Hansestadt. Bremen hat sich immer lieber selbst regiert, in seiner Bürgerschaft neben dem Dom macht es als kleinstes Bundesland das ja auch noch heute so..

Daneben steht der Schütting, Bremens eigentlicher Regent, der Handel, also die Handelskammer.

Das Portal ist unter anderem mit Bremens Wahlspruch verziert : “Buten und binnen. Wagen und winnen“übersetzt heisst das etwa „drinnen und draussen, Wagen und gewinnen.“ das entspricht echter kaufmännischer Tradition, eben echt bremisch. Die Stadt ist ja durch Handel ehemals zu Geld gekommen.

Ein bisschen weiter geht’s in die Langestraße, wo ein weiteres Zeichen der alten bremischen Kaufmannstradition zu finden ist, die Stadtwaage.

Überhaupt kann man in der Langestraße schöne, alte bremische Häuser bewundern.auf-dem-marktUnd wenn man wieder Richtung Markt geht, findet man in den Arcaden hinter dem Roland eine bremische Traditionsfirma. Hachez, die bremischen Schokoladen- und Marzipanhersteller haben hier ihr Geschäft. Innen kann man dann wieder die Bremer Stadtmusikanten treffen, diesmal aus Marzipan.

Und wer nicht in den großen Ratskeller möchte geht vielleicht lieber in den Kleinen Ratskeller, der sich in unmittelbarer Nähe der Böttcherstraße befindet.kleiner-ratskeller

Nicht alles in Bremen ist ja auch alt, die Bremer beweisen am Domshof mit dem Neptunbrunnen von Waldemar Otto , das sie auch Sinn für das Moderne haben.domshof-neptunbrunnen-waldemar-otto

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