Von Hennen und Faulen…

 

 

Wieder ein Stückchen mehr von unserer Lieblingsstadt.

Wie wurde Bremen überhaupt gegründet?

Die Bremer haben da natürlich ihre eigene Version der Geschichte.

Angeblich gab es eine Flut und Fischer kamen nicht mehr ans Ufer, da sahen sie eine Henne mit ihren Kücken . Die hatte sich auf einer Sandbank mitten in der Weser in Sicherheit gebracht.

An diese Geschichte erinnert die Bremer Gluckhenne am Rathaus zweiter Bogen.bremer-gluckhenne

Überhaupt das Rathaus. Weltkulturerbe, erbaut von 1405-1410.

Die Fassade im Stil der Weserrenaicance erhielt es im 17. Jahrhundert.rathaus-2

Unten drunter Bremens „Gute Stube“ der Ratskeller. Dort wird der älteste erhaltene deutsche Wein von 1653 , ein Rüdesheimer Rosé aufgehoben. Er soll noch trinkbar sein. Wein aus dem Ratskeller, Bremen hat keine Orden, wer geehrt werden soll, bekommt Wein aus dem Ratskeller geschenkt. Mhh lecker ,ich würde auch gerne .. aber das ist wohl illusorisch…

Im Ratskeller gibt es Separées ,die man hier Priölken nennt, die man allerdings frühzeitig reservieren muss oder man kann in unmittelbarer Nachbarschaft der großen Weinfässer sitzen.Es gibt den Hauffkeller, den Baccuskeller wo Baccus auf einem Fass thront und  die Historische Halle mit den Weinfässern und auch sonst allerlei berühmte Räume.

Auch die Stadtmusikanten haben es sich hier , wie man sehen kann , schon gemütlich gemacht.stadtmusikanten-im-ratskeller-tagend

Eine andere Bremer Geschichte ist den von den sieben Faulen, die in Bremen keine Arbeit fanden, eben weil sie als nicht sehr fleißig bekannt waren und darum in die Welt hinaus zogen. Es wäre keine Geschichte ohne glückliches Ende, sie kamen reich nach Bremen zurück.

Verewigt haben die Bremer die Brüder in der Böttcherstraße , der vom Kaffeekaufmann Roselius gebauten Straße für Kunst und Künstler, wie Bernhard Höttger, von dem unter anderem  der hier zu sehende der Eingangsfries ist, im Sieben Faulenbrunnen  ist.. Und schon wieder , wer begrüßt uns dort? Natürlich unsere lieben Stadtmusikanten.Natürlich sind die auch wie der ganze Brunnen von Bremens „Hausbildhauer“ Bernhard Hoetger.

Wird fortgesetzt.

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