Braunkohle, nein danke…oder lieber doch? Ein gerettetes Wasserschloss

 

Als es mal gerade trocken war, besuchten wir Schloss Pfaffendorf in Bergheim, mitten Braunkohlegebiet .

Pfaffendorf ,ein beliebtes Ausflugsziel wurde zwischen 1531- 1546 im Renaissancestil aus Backsteinen gebaut.

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Bauherr war Wilhelm von Bongard, dessen Familie zu den ältesten und angesehensten Jülicher Rittergeschlechtern gehörte.DSC03037

Paffendorf ist ein Wasserschloss, das zwischen 1861 und 1865 vom Kölner Baumeister August Lange im neugotischen Stil umgebaut wurde. Die Schauseite des Hauses ist dem Garten zugewandt.

 

1958 wurde es von der damaligen Besitzerin der Rheinischen Braunkohle verkauft, da die umliegenden zum Schloss gehörenden Ländereien ,dem Braunkohletagebau zum Opfer fallen sollten.

Besonders an Schloss Paffendorf ist der Park, der zahlreiche alte Bäume wie Ginko, Mammut und Riesenlebensbaum enthält.

Er wurde von Maximilian von Weyhe zu einem englischen Landschaftsgarten umgestaltet.Die Rheinische Braunkohle erstellte dort 1967 einen Forstlehrpfad mit Pflanzen des Tertiärs. Rund 15 Mio. Jahre alte Sequoiasümpfe flankieren den Eingang zum Schlosspark, die konnten durch die Braunkohle gerettet werden

Der Garten wurde 2004 in die Straße der Gartenkunst aufgenommen.

Im Schloss selbst befindet sich eine Dauerausstellung über rheinische Braunkohle. Besonders ist die Ausstellung von 70 Briketts die bis zu 130 Jahre alt sind. Sowie die archäologischen Funde aus dem Tagebau.

Schloss Pfaffendorf

Am Schlosspark

50126 Bergheim

April-Spt. Tgl. 10:00H-19:00H

Okt.-März Tgl. 10:00H-17:00H

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