Ein Schiff für den Kardinal

Der neue Kardinal Woelki hat zu Fronleichnam den Kölnern eine neue Sensation präsentiert.

Ein ganz simples Holzboot, wie es im Mittelmeerraum tausende Male vor kommt ,stand nun bis Dienstag an der Seite des Domes , wo auch die Türen des berühmten Bildhauers Mataré zu finden sind.DSCN4112

Simples Holzboot? Ja das Teil ist 7 m lang ,wie mir erklärt wurde . Es wurde in Malta angekauft und nach Köln transportiert. Hier war es zum Fronleichnam der Altar des Kardinals.

Das Boot war bestimmt nicht billig und der Transport hat ja auch gekostet, darum ließ Herr Woelki sein neues Spielzeug auch von Security bewachen. Schließlich hätte sonst durchaus die Möglichkeit bestanden, das dieses früher oder später in eine unendliche Anzahl von Streichhölzern verwandelt würde. Das musste der Kardinal verhindern. Kann man nachvollziehen, hat ja auch viel Geld gekostet sein Spielzeug, da möchte man dann ja auch was von haben. Darum hat der Kardinal sein neues Spielzeug ,das Boot nun auch im Dom unterbringen lassen. Da wo zur Weihnachtszeit die Krippe steht.

Wobei sich dann auch die Frage stellt, wo der Herr Woelki denn nun die beliebte Krippe hinstellen möchte, deren angestammter Platz ist ja nun besetzt. Aber vielleicht kann man ja die große Krippe in und um das Boot drapieren, oder man lässt sie zugunsten des Spielzeugs des Kardinals eben einfach ganz verschwinden. Ist ja auch nicht mehr zeitgemäß so ein Teil, so viel Prunk verträgt eben nicht jeder. Das neue Spielzeug passt da schon besser.

Aber was ist das überhaupt für ein Boot ,wird nun mancher fragen. Nun das ist oder soll zumindest sein, ein Flüchtlingsboot, der Kardinal und seine Mitarbeiter behaupten es so, also wird es schon stimmen.Und da sollen 100 Flüchtlinge drin Platz gefunden , sagt der Kardinal. Das kann man glauben oder nicht.

Ich neige dazu es nicht zu glauben, das Boot ist so klein, 100 Personen, da müsste man ein paar an einem Seil hinterher schwimmen haben lassen, und das kann nun ganz sicher nicht sein.Also waren es wohl weniger, immer noch genug..

Nur all das Geld, das Herr Woelki ausgegeben hat für die neue Sensation, das hätte er effektiver, nutzbringender ausgeben können. Aber Köln hats ja, …. bestimmt steht in den geheimen Kellergewölben des Domes eine Gelddruckmaschine, damit solche Ideen des Kardinals locker bezahlt werden können.

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