Brüssel…. Fortsetzung

Brüssels historisches Viertel ist geprägt von Gotik und JugendstilJugendstil2.. wie der Groote Markt. Brüssels hinreißend restaurierte gute Stube. Wo man auch , wie an einigen anderen Stellen der Altstadt ,Pferdekutschen findet, um sich stilvoll durch die Strassen und Gässchen kutschieren zu lassen.Kutsche am Großen Markt Die umliegenden Zunfthäuser haben alle Namen, aber normalerweise kennt man nur einen Teil davon, wie die „Herzöge von Brabant“, „der Fuchs“, „der Schwan“ und wie sie alle heißen. Und natürlich das Rathaus, in der Mitte der Längsseiten den Marktes . Gegenüber das Stadtmuseum , untergebracht im „Maison du Roi“ da hat der König nie gewohnt.

 

Im Stadtmuseum kann wer möchte , die zahlreichen dem Menneken Pis zugeeigneten Kostüme ,bewundern. Die bekommt die Figur auch zu bestimmten Anlässen angezogen, wir haben davon Abstand genommen. Das Menneken Pis ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Auf der ihm gegenüber liegenden Ecke begannen schon die Magnolien zu blühen.

In Brüssel findet man überall den besonderen Humor der Bewohner, Statuen die auf historische Persönlichkeiten hinweisen, wie die Statue Alberts 1, der Madame Chapeau, eines Brüsseler Originales, Sancho Pansa und Don Quichotte, sowie Bartok und Karel Charles Buls , eines Brüsseler Bürgermeisters genauso wie“ La chatte di Bicyclette“ oder die bei uns als Tim und Struppi bekannten Figuren des Zeichners Herges.

Noch sehr ursprünglich scheinen die Marrolles ,das Viertel in  der Nähe des Grand Sablon, zu sein. Es wirkt weniger herausgeputzt.

Obwohl überall in Brüssel ist es nicht preiswert. Eben eine Stadt mit großer touristischer Anziehungskraft.Wir fanden auch eine etwas bezahlbarere Alternative zu den teilweise doch recht teuren Restaurants, zum Beispiel auf den Place St. Jean. Dort stand mittags eine fahrbare Küche, ein sogenannter „Foodtruck“ die zu etwas akzeptableren Preisen Hamburger und einige andere Speisen anbot. Wo der Wagen jeweils steht, lässt sich wohl im Internet feststellen.Kochen auf dem Place St Jean

Aber man trifft auch die Hochfinanz mitten im Historischen Viertel Brüssels, die Börse.Mit Skulpturen von Rodin und einem Fries von Carrier-Belleuse.Börse2

Etwas außerhalb des historischen Viertels findet man die Kathedrale von Brüssel St. Michel et Ste. Gudule.

Eigentlich heißt sie wohl ursprünglich nur St. Michel , weil Rom damals nicht erlaubt hat , das die Kirche auch nach einer Heiligen heißt, die man im Vatikan nicht kannte. Die Brüsseler kümmerts anscheinend wenig, ihre Kathedrale wird so genannt ,wie sie eben möchten und der Papst ist ja bekanntlich weit. Im 16. Jahrhundert vollendet ist sie ein bisschen spätgotisch und ein bisschen hochgotisch. Der im Augenblick regierende König Phillipe hat hier geheiratet. Schön fanden wir die barocke Kanzel von Henri Verbruggen (1699)

Wir mochten auch die Gallerie Bortier, erichtet 1847 /48 in der Nähe der Rue Madeleine sehr gern. Ein wahres Eldorado für Menschen ,die antike Bücher mögen. Ganz abgesehen von den wirklich schönen Neorenaissance Verzierungen über Türen und Fenstern der Geschäfte.

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