Den Bären am Schwanz gezogen…..

 

Die Sterne und Sternbilder üben schon lange eine Faszination auf uns aus,so das ein Besuch in einer Sternwarte oder einem Planetarium nur eine Frage der Zeit war.
Die Volkssternwarte in Köln war unser Ziel. Betrieben wird sie auf dem Dach des Schillergymnasiums in Köln .

Die Sternwarte ist ein Verein der von Interessierten mit sehr viel Engagement geführt wird, Verein der Sternenfreunde Köln.

Jeden Freitag , wenn nicht gerade ein Feiertag oder Karneval ist, bieten diese Enthusiasten einen bebilderten Vortrag über die Sterne oder bestimmte Himmelphänomene an.

Und wenn das Wetter gut ist…

Wir hörten in dem von uns besuchten Vortrag über Galaxien ausserhalb unserer Milchstraße. Millionen Jahre weit weg und das Licht das nun hier auf der Erde ankommt , erzählt uns eigentlich nur von einer Galaxie, die so weit entfernt ist, das sie nun wo wir das Licht sehen bereits schon untergegangen sein könnte . Auch Sternbilder wurden erklärt. Die Benennung geht oft auf die griechische Mythologie zurück .Wie das Sternbild des großen Bären. Eigentlich war das wohl ein kleiner Seitensprung von Gottvater Zeus , als seine Gattin Hera ihn inflagranti erwischte, mußte das Menschenmädchen verschwinden . Zeus hat sich nämlich bevorzugt mit Menschenfrauen eingelassen.So verwandelte er das Mädchen in einen Bären , der sich im Wald herumtrieb und weil es da auch einen Sohn gab , der eines Tages den Bären also seine Mutter im Wald traf,,verwandelte Zeus den eben auch in einen Bären. Unsterblichkeit wurde nach Meinung der alten Griechen durch ein Sternbild am Himmel ausgedrückt, deswegen nahm Zeus den großen Bären am Schwanz schleuderte ihn umher und fand so für den Bären einen freien Platz am Himmel ,deswegen hat der große Bär einen langen Schwanz, genauso wie der kleine Bär.

Also wurden uns im Vortrag unter anderem das Sternbild vom großen Bären und vom kleinen Bären, das Herbstviereck ,der Schwan,Kassiopeia und Kepheus gezeigt. Eben was es im Augenblick am Himmel zu sehen gibt.

Da im Vortrag mit Hilfe eines Computerprogramms die entsprechenden Bilder gezeigt werden können, ist das ganze vom Wetter unabhängig.
Unser projektierter und erhoffter Blick in die Sterne in natura, fiel nämlich in „die Wolken“.

Wir konnten nur das zugegebenermaßen eindrucksvolle 60 cm Teleskop in der Kuppel auf dem Dach bewundern. 60 cm klingt nicht sehr eindrucksvoll, ist es aber wirklich. Hier in NRW gibt es nur Teleskop, das noch leistungsstärker , größer ist. Aber das ist eine ein rein wissenschaftliches Teleskop, wie uns erklärt wurde, und da kann der Normalverbraucher leider nicht mal durchsehen.

Übrigens durch das Teleskop sehen, die Sternenfreunde, versprachen allen, die einmal den Eintritt bezahlt haben, wenn man noch mal kommt an einem klaren Tag,dann darf man umsonst durchs Teleskop sehen. Und das machen wir ganz sicher…obwohl allein der Vortrag war schon eindrucksvoll.

Volkssternwarte

Nikolausstr. 55

50937 Köln

Eintritt 5Euro Erwachsene

jeden Freitag ( wenn kein Feiertag oder Karneval) 19:30H

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