grau schwarz ……. verbraucherfreundliche Hoffnung

„Es hat sich bewährt, an das Gute im Menschen zu glauben, aber sich auf das schlechte zu verlassen“ Alfred Polgar

Seit langem finden wir immer wieder Produkte , auf denen man die Zutaten oder vom Hersteller offensichtlich als notwendig erachteten Hinweise, nur in sehr winziger Schrift gedruckt, vorzugsweise in schwarz auf grau oder ähnlichen interessanten Farbzusammenstellungen findet.Was natürlich nicht lesbar ist. Zumindest nicht für den „normalweitsichtigen“ Brillenbenutzer. Wie  stellen sich der Hersteller das eigentlich vor? Sollen wir nun alle zu einkaufen außer Brille , Portemonnaie, Zettel , Papieren und Einkaufstasche, auch noch eine Lupe mitnehmen? Das wird wohl bald nicht mehr zu umgehen sein, wenn man wissen möchte, was steht denn da?©DSC06145a

Sicher es gibt auch die Möglichkeit das ganze zu fotografieren, und dann alles in der Kamera zu vergrößern.

Auch eine Möglichkeit, also nehmen wir die Kamera zum Einkauf mit….Das Problem haben nicht nur wir, auch in der näheren und weiteren Bekanntschaft und Verwandtschaft ist der Kummer ob dieser Unannehmlichkeit groß. Das hören wir immer wieder.Wir nehmen mittlerweile Abstand vom Kauf solcher Produkte, wenn es irgendwie geht.Nur es geht eben oft nicht…©DSC06147a

Der Optiker kann jedenfalls bei diesem Problem nicht helfen. Wir warten darauf , das endlich einmal jemand den Herstellern sagt, daß dies wohl keine  so ganz gute Idee ist.

Wir trösten uns immer damit, daß diejenigen , die so etwas machen auch alle irgendwann eine Brille brauchen und dann …. vielleicht…

Genauso ist das mit Verpackungen, die immer wieder zur Vermutung Anlaß geben, der Hersteller hofft auf den heimischen Werkzeugschrank. Weil öffnen , nur mit eben diesem Werkzeug oder roher Gewalt möglich ist.©DSC06150a

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit , den Kauf ganz zu unterlassen.

Aber oft ist es ja leider so, wir kaufen ein Produkt , entweder weil wir es brauchen oder weil wir einfach nicht genau hingesehen haben, und dann stellen wir zu Hause fest….Da muß der heimische Werkzeugschrank ran…. Mit Hilfe von Zange und Teppichmesser, steigen die Chancen doch erheblich..©DSC06149a

Nur ist das im Sinne der Verbraucher?

Auch hier stellen wir immer wieder fest, wir sind nicht allein, viele Freunde und Verwandte haben genauso Kummer mit diesen sehr „verbraucherfreundlichen“Verpackungen… auch hier , lohnt es sich nicht die Hoffnung aufzugeben, die jenigen, die so etwas herstellen, werden auch irgendwann in die Lage geraten, ihre eigenen Produkte nicht aufmachen zu können…. und vielleicht, entweder erfinden sie dann etwas , damit man es auf bekommt , wie die auch so praktischen Glasöffner oder den elektrischen Dosenöffner….. oder sie ändern die Verpackung…

Die Hoffnung stirbt zuletzt..

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