Schloß Wahn…. Impressionen

Ich hatte Gelegenheit eines der wenigen Schlösser im Kölner Stadtgebiet zu besuchen.

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Schloß Wahn, seit 1920 im Besitz der Freiherrn Eltz Rübenach, wurde bereit 1358 urkundlich erwähnt.DSC03644

Die heutige  spätbarocke Anlage wurde von Johann Georg Leydel , einem Mitarbeiter des genialen Balthasar Neumann( Treppenhaus Schloß Augustusburg , Brühl)umgebaut .DSC03782

Schloß Wahn ist heute Sitz der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln. Die Universität nutzt das Haus seit 1947, was man ihm leider ansieht. Außerdem ist das Schloß eine Außenstelle des Standesamtes Köln und man kann dort ,unter bestimmten Bedingungen im sogenannten Gartensaal, heiraten. DSC03785 Kopie

Die Wände des Gartensaals, eines der fünf im Erdgeschoß befindlichen Repräsentationsräume, wurden mit Gemälden bespannt, die Francoise Rousseau(1717-1804), einem der Hofmaler in Diensten unter anderem in Diensten des DSC03786 KopieKurfürsten Clemens August in Brühl, zugeschrieben werden.DSC03788 Kopie

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Außerdem noch sehenswert  das im, im 18. Jahrhundert beliebten  chinesischen Stil , gestaltete Zimmer.Die Wandbespannung zeigt unter anderem Vögel und Blumen.DSC03793 KopieDSC03790 Kopie

Beide Wandbespannungen sind im Rheinland in dieser Qualität nicht oft anzutreffen..

Schade ist nur der Zustand der Räume, der durch die Nutzung der Universität gegeben ist. Alles wirkt ein wenig ungeliebt, dunkel, verstaubt und renovierungsbedürftig.

Schloß Wahn und die Theaterwissenschaftliche Sammlung, die unter andern die künstlerischen Nachlässe von Karl Valentin und Willy Millowitsch sowie Arbeiten von Wassily Kandinsky, Oskar Schlemmer und Robert Wilson enthält, sind der Öffentlichkeit leider nicht zugänglich.

 

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