Gut Leidenhausen …… ein Besuch bei Herbie, Föös, Glöckchen und ihren Freunden in der Greifvogelauffangstation

Im Naturschutzgebiet Wahner Heide  kann man nicht nur spazieren gehen, es gibt auch ein Museum und einige interessante Tiere zu besuchen.

Ein Besuch in Gut Leidenhausen in Köln Porz beginnt eigentlich mit diesem ungewöhnlichen Hinweis seinen Müll nicht überall zu hinterlassen.

DSC03663Das Gut wurde bereits 1329 als  Rittersitz nachgewiesen. Heute gehört es der Stadt Köln und beherbergt das Museum Haus des Waldes, das deutsche Obstbaummuseum , eine Imkerei , ein Wildgehege , ein Cafè und die Greifvogelauffangstation. Alle betrieben vom Nabu .

Zuerst  sieht man das Wildgehege mit dem mächtigen Platzhirsch und seinen Damen.DSC03666Die sich übrigens gern ein wenig von Menschen mit Brot , Möhren und Äpfeln verwöhnen lassen.

DSC03720DSC03722

 

 

 

 

 

 

DSC03725Vorbei  am Gutshaus mit dem Haus des Waldes gehts in Richtung Greifvogelauffangstation.

 

DSC03737

 

Im Innenhof des Gutshauses ,unter der großen Linde , findet sich das Café. Übrigens mit durchaus bezahlbaren Preisen.

 

 

DSC03736DSC03731

 

 

 

Gleich am Eingang findet man diese 3 Schleiereulen.DSC03717Und diese beiden.DSC03667Viele der in der Station beheimatete Greifvögel haben eine sehr anrührende Geschichte, welche die Mitarbeiter des Nabu gern erzählen.

 

Die Schneeulen , ursprünglich in Grönland zu Hause,  die Nachfahren einer Beschlagnahme durch den Zoll und einem Bewohner des Kölner Zoos in der X -ten Generation, sollten eigentlich keine Jungen haben, weil sie wie mir eine ehrenamtliche Mitarbeiterin des Nabu erklärte, Tante und Neffe oder Nichte und Onkel , also verwandt , sind. Sie haben 3 süße , grau gefiederte Junge mit riesigen Augen.DSC03687DSC03692Die Waldkauzdame Ronja machte sich , wie mir die Dame vom Nabu erzählte, das Leben auch einfacher. Sie hatte drei Junge , aber um das kleinste , ihre Tochter Glöckchen , mochte sie sich nicht kümmern, also wurde Glöckchen von Hand aufgezogen und besucht heute manchmal zur Freude der Besucher, mit ihrem Pfleger das zum Gut gehörende Café.DSC03677Herbie , das zierliche Käuzchen und Föös, der mächtige Uhu ,wären in freier Wildbahn Feinde. Hier wurden sie gemeinsam aufgezogen und sind auch als Erwachsene unzertrennlich, erzählte die Dame vom Nabu. Leider wollten die beiden nicht vor die Kamera, aber dafür ließen sich ihre Freunde um so lieber fotografieren. wie der Bartkauz.DSC03714Einer der 5 Uhu´sDSC03703Oder „Liebling“ der, wie die Dame mir erklärte, gemobbte Mäusebussard.DSC03709Die Greifvogelauffangstation wird komplett aus Spenden finanziert und man ist, wie mir gesagt wurde, für jede Gabe sehr dankbar.

DSC03680Ich fand es sehr schön, das auch das Jagdverhalten einiger Greifvögel auf ansprechenden Tafeln ausführlich erklärt wurde.DSC03696

Es wohnen , wie der Nabu erklärte bis zu 60 Greifvögel , teilweise für immer , teilweise bis sie wieder für sich selbst sorgen können , auf der Station.

Die Greifvogelauffangstation ist ausschließlich Sonn- und Feiertags  und nach Vereinbarung für Gruppen und Schulklassen geöffnet.

1. April -30 September 10:00H -18:00H

1. Oktober-31. März   10:00-17:00

Der Anfahrtsweg nach Gut Leidenhausen ist ebenso , wie Parkmöglichkeiten ab der Frankfurterstraße ausgeschildert.

 

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter ...in und umzu, Köln abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Gut Leidenhausen …… ein Besuch bei Herbie, Föös, Glöckchen und ihren Freunden in der Greifvogelauffangstation

  1. Anonymous schreibt:

    Erwähnnenswert ist auch noch die Rennbahn des Gestüt Röttgens um die herum man einen sehr schönen Spaziergang machen kann

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.