Markenprodukte… wir haben Post bekommen…

…vom  Service in Deutschland

In einer Diskussion mit einem meiner Freunde , einem Marketingfachmann, über das  Verhalten von Kunden in verschiedenen Ländern kam heraus, daß Deutsche, im Vergleich mit den Kunden der umliegenden Länder, bei Reklamationen von Waren und Dienstleistungen wesentlich friedfertiger und leidensfähiger sind.Die Kunden benachbarter Länder , wie zum Beispiel Belgien und Frankreich beklagen sich häufiger und effektiver über Mängel.

Das brachte mich zum Nachdenken. Wie ist das eigentlich, wenn etwas das ich gekauft habe , einen Mangel aufweist? Natürlich, bei größeren Teilen nehmen wir die Garantie in Anspruch.Aber wie ist das bei Dingen des täglichen Bedarfs? Bei Lebensmitteln? Es sind kleine Summen, um die es da geht, aber immerhin auch Geld. Jedem von uns ist es schon passiert, daß Produkte gekauft wurden und dann , als sie gebraucht werden sollten, nicht mehr in Ordnung waren.Die Sahne, die vor ende der Haltbarkeit schlecht geworden ist. das Brot, das nach 2-3 Tagen schimmelt. Der Kaffee, dessen Vakuum nicht mehr vorhanden war.Es gibt viele Beispiele. Aber wie verhalten wir uns dann? In den meisten Fällen ärgern wir uns, werfen das Produkt , wenn es nicht mehr genießbar ist , weg.Wir nehmen uns vor den Händler oder wenigstens die Filiale zu wechseln oder beim nächsten Mal eine andere Marke zu kaufen..

Wenn wir , was in seltenen Fällen vorkommt, dem Händler unsere Reklamation mitteilen, heißt es „Nehmen Sie sich ein neues Teil aus dem Regal“, aber sonst interessiert man sich im Geschäft nicht für unsere Klage. Das ist , weil wir im besten aller Fälle bis zum Filialleiter kommen. Wendet man sich an die Konzernleitung, also in der Hierarchie ein paar Stufen höher, ist das schon anders.Da interessiert man sich schon für die Kundschaft. Aber wer macht sich schon diese Arbeit, zu den höheren Ebenen vorzudringen für ein Brot, das vor der zeit schimmelt?

Ich bin durch das Gespräch darauf gekommen, das alle Produkte Hersteller haben, die in den meisten Fällen auf den Verpackungen verzeichnet sind( Ausnahme Handelsmarken, auf Eigenmarken des Handels steht meist „Hergestellt für…“),oft ist auf der Verpackung auch eine Anschrift und Telefonnummer angegeben und wenn nicht, dann hilft eine kurze Suche im Internet. um die passenden Daten des Herstellers zu erfahren.

Briefe und E Mails , so meine Erfahrung haben wenig Aussicht auf Erfolg, besser ist anzurufen. Die Hersteller sind sehr nett, man wird sofort mit einem Mitarbeiter verbunden, der sich anhört , was man für ein Problem mit dem Produkt des Herstellers hat. Die meisten Hersteller sind sehr an einer schnellen, unkomplizierten Lösung interessiert.

Dann bekommt man Post. Als Dankeschön. Als Entschuldigung. Meist eine Auswahl der Produkte des Herstellers. So bekamen wir , als ich mich über schimmelndes Brot beschwert habe, einen ganzen Karton mit Backwaren des betreffenden Produzenten. Kaffee, der nicht mehr Vakuum verpackt war, da kam eine Entschuldigung und eine Auswahl der Produkte des Herstellers.

Nun habe ich mich wieder einmal an einen Produzenten gewandt. Das Blech einer Verpackung zeigte Radspuren. nicht schön, aber ungefährlich. Der Inhalt ist noch zu gebrauchen….. Und wir bekamen Post….

DSC03648Deshalb mag ich Markenartikel, die Produzenten sind so freundlich.

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