Volkstrauertag

Gut beschützt von Polizei  DSCN0897und MP ( Militärpolizei)DSCN0898fand heute in St . Alban die zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag der Stadt Köln  und des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsorge in Köln statt, die von zahlreichen jüngeren und älteren Bürger der Stadt , sowie von Vertretern verschiedener Institutionen besucht wurde.DSCN0907St. Alban, die Gedenkstätte der Stadt Köln für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, mit den Kopien der Statuen der „trauernden Eltern“ von Käthe Kollwitz.DSCN0903

Zu Beginn gab es eine kurzes Musikstück gespielt von zwei Trompetern. Dann sprach  der Oberbürgermeister der Stadt Köln , Herr Roters.DSCN0913

Er erinnerte daran , das es sich um einen nationalen  Feiertag handelt, der  1919 vom Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge angeregt wurde ,zum Gedenken an die Toten des 1. Weltkrieges. 1922 wurde diese Feierstunde dann zum ersten Mal im Reichstag begangen. Und seit 1948 wird am Volkstrauertag an die Opfer aller Kriege  und der Gewaltherrschaft erinnert.Herr Roter beklagte auch, daß sich viele Menschen besonders der jüngeren Generation so gar nicht mit dem Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft identifizieren können und den Sinn einer solchen Feierstunde und eines  solchen Tages nicht mehr einsehen wollen.

Nach dem Gebet eines KirchenvertretersDSCN0915

und der formalen Niederlegung der Kränze von Stadt Köln, Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge, des Landes NRW , des Bundesministers der Verteidigung , sowie der studentischen Burschenschaft und des Bundes der Vertriebenen,DSCN0917DSCN0902DSCN0906wurde noch von einem Trompeter der Bundeswehr das Lied „der gute Kamerad“ zu Gehör gebracht.Auch dieses Lied gehört zu Tradition des Volkstrauertages.DSCN0918Und nach dem Abspielen eines weiteren Musikstückes durch die beiden zivilen Trompeter endete die Feierstunde.

Traurig ist nur , das diese Gedenkstunde seit Jahren Polizeischutz braucht. Nur weil einige Menschen das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft als „rechtes “ Gedankengut verdammen und meinen, diese Feierstunde stören zu müssen.

Sicher dieses Jahr hatten wir „Glück“ und die Feier ging störungsfrei von statten. Trotzdem hatte die Stadt  und die Bundeswehr heftige Sicherheitsbedenken, was sich in der Anwesenheit von MP und Polizei widerspiegelte.

Wie lange noch muß das so sein? Auch in anderen Ländern wird der Opfer von Kriegen gedacht. Dort wird kein Polizeischutz benötigt.

 

 

 

 

 

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